BBL: Alba aus den Playoffs ausgeschieden, Oldenburg verkürzt

Alba raus, Oldenburg wahrt Chance

SID
Samstag, 14.05.2016 | 22:47 Uhr
Alba Berlin verlor das dritte Spiel der best-of-five-Serie
© getty
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Der achtmalige deutsche Basketball-Meister Alba Berlin ist im Play-off-Viertelfinale an den Frankfurt Skyliners gescheitert. Der Meister von 2004 gewann auch das dritte Spiel der best-of-five-Serie mit 87:66 (48:38) und steht damit als erster Halbfinalist fest.

Frankfurt Skyliners - 87:66 Alba Berlin (Spielbericht auf beko-bbl.de)

Spielverlauf und Wendepunkt: Nach drei gespielten Minuten übernahmen die Frankfurter durch zwei verwandelte Freiwürfe von Danilo Barthel erstmals die Führung (6:4), und gaben diese im Laufe der Begegnung auch nicht mehr her. Während die Frankfurter mit ihrer intelligenten Team-Defense der Berliner Offensive Probleme bereitete, waren es im ersten Viertel besonders Mike Morrison und Danilo Barthel die das Spielgeschehen bestimmten. Beim Stand von 30:26 im zweiten Viertel verringerten die Berliner den Rückstand noch einmal beachtlich, mussten in der Folgezeit jedoch mit ansehen, wie die Frankfurter bis zur Halbzeit wieder auf zehn Punkte davon zogen (48:38). Zu dieser Zeit war es Jordan Theodore der das Spiel an sich riss und entweder selbst abschloss oder seine Mitspieler stark einsetzte. Im Verlauf des dritten Viertels sorgten Dreier von Quantez Robertson und Konstantin Klein für die entgültige Entscheidung, als der Vorsprung zum Ende des dritten Abschnitts erstmals auf 20 Punkte anstieg (70:50). Die Berliner kämpften im Schlussabschnitt zwar weiter aber konnten den souveränen Sieg der Frankfurter nicht mehr gefährden.

Zahlen, bitte: Die Wurfquote aus dem Feld spricht eine deutliche Sprache. Während Frankfurt 55% der Feldwürfe versenkte schwächelte Berlin mit einer Quote von 37%. Dies spiegelt sich letztlich auch in den Rebounds wieder, bei denen sich die Hausherren zehn Abpraller mehr (31 gegenüber 21) sicherten.

Die Spieler der Partie: Jordan Theodore war wie gewohnt der Taktgeber und hatte am Ende neben 15 Punkten auch acht Assists auf dem Statistikbogen. Durch die schnelle Führung konnte er von Coach Gordon Herbert mit 24 Minuten auch weniger als zuletzt eingesetzt werden.

Am Rande der Bande: Danilo Barthel knickte im dritten Viertel auf dem Fuß seines Mitspielers Johannes Voigtmann um, konnte jedoch trotzdem Schmerzen später in die Begegnung zurückkehren. Wie sehr ihn die vermeintliche neue Verletzung beeinträchtigt werden wir in den nächsten Tagen erfahren.

Wie geht's weiter: Die Frankfurter warten auf ihren Halbfinalgegner. Dieser wird in der Serie Oldenburg - Ulm ermittelt. Schon in Spiel Vier am Dienstag könnte die Serie zu Gunsten der Ulmer entschieden werden.

FC Bayern München - MHB RIESEN Ludwigsburg 79:68 (Spielbericht auf beko-bbl.de)

Spielverlauf und Wendepunkt: Beide Mannschaften begannen die Begegnung verhalten und leisteten sich viele Ballverluste. In Brettnähe erkämpften sich Deon Thompson und Jon Brockman gute Positionen und hielten die Partie so bis zum Ende des ersten Abschnitts offen. Drei Dreier von Bryce Taylor sorgten im zweiten Abschnitt dafür, dass die Gastgeber nicht den Anschluss an die Ludwigsburger verloren. Die Münchner ihrerseits erkämpften sich durch Maxi Kleber erneut die Führung und gingen 39:35 in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel glich Kerron Johnson die Begegnung mit einem Dreier noch ein letztes Mal aus (47:47). Die Münchner ließen sich jedoch dank ihrer Erfahrung die anschließende Führung nicht mehr nehmen und siegten schließlich zum zweiten Mal in der Serie.

Zahlen, bitte: Beide Teams schenkten insgesamt 32 Mal den Baller her (München 17; Ludwigsburg 15). Wobei die Münchner besonders im ersten Viertel (11 Turnover) viele unnötige Fehler produzierten. Das es letztlich trotzdem zum Sieg reichte lag wohl auch am besseren Rebounding der Münchner (36:28).

Die Spieler der Partie: Maximilian Kleber scheint nach seiner langen Verletztungspause immer besser in Fahrt zu kommen. Zu seinen 16 Punkten gesellten sich neun Rebounds (vier davon am offensiven Brett) und eine starke Defense. Sein Drive zum Korb war von den Ludwigsburgern kaum zu verteidigen.

Wie geht's weiter: Spiel vier der Serie findet am Dienstag um 20:30 Uhr in Ludwigsburg statt. Sollte es ein fünftes Spiel geben würde dieses am Donnerstag in München ausgetragen werden.

EWE Baskets Oldenburg - rathiopharm Ludwigsburg 87:85 (Spielbericht auf beko-bbl.de)

Spielverlauf und Wendepunkt: Beide Mannschaften starteten nervös in die Begegnung. 20:26 betrug der Rückstand der Oldenburger und Ulm schien in Person von Raymar Morgan das Spiel halbwegs zu kontrollieren, als die Stunde von Philipp Schwethelm schlug. In 92 Sekunden versenkte der Flügelspieler drei Distanzwürfe und sorgte für den Umschwung der Partie. In der Folge lief auch Rickey Paulding zu Hochform auf und erzielte im zweiten Viertel insgesamt 16 Punkte (23 in der gesamten ersten Halbzeit). Nach dem Seitenwechsel kämpften die Ulmer sich dank stark verbesserter Defense zurück in das Spiel und gingen ihrerseits erneut in Führung. Der starke Raymar Morgan (25 Punkte, 9 Rebounds) konnte durch Foulprobleme nicht mehr durchgängig eingesetzt werden, wodurch die Oldenburger im vierten Viertel immer wieder den Weg zum Korb fanden. Brian Qvale brachte die Hausherren 30 Sekunden vor dem Ende mit 85:83 in Führung, welche auf der Gegenseite durch zwei Freiwürfe von Morgan egalisiert wurde. Mit der Schlusssekunde war es schließlich Scott Machado, der den Ball in den Korb zitterte und den Oldenburger Sieg sicherstellte.

Zahlen, bitte: 63 Prozent ihrer Zweipunktwürfe versenkten die Hausherren. Dem stehen "nur" 49 Prozent der Ulmer gegenüber. Bei sonst ausgeglichenen Teamstatistiken wurde so auf die sonst schwache Dreierquote (28 Prozent) ausgebügelt.

Die Spieler der Partie: Einfach Entscheidung - Rickey Paulding. Er erzielte 30 Punkte (Saisonbestwert), verlor kein einziges Mal den Ball und traf immer dann wenn Ulm sich wieder herankämpfte.

Die Deutschen: Per Günther war mit 16 Punkten gewohnt treffsicher. Enorm wichtig war auf Seiten der Oldenburger Philipp Schwethelm. Sein Vier-Punkte-Spiel im zweiten Viertel läutete den starken Lauf seines Teams ein. Am Ende war er mit 14 Punkten drittbester Punktesammler seiner Mannschaft.

Wie geht's weiter: Am kommenden Dienstag reisen die Oldenburger zum vierten und nächsten "Do or Die"-Spiel nach Ulm.

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