USA rupft überforderte Dominikaner

Von SPOX
Mittwoch, 03.09.2014 | 23:30 Uhr
DeMarcus Cousins steht mit dem Team USA im Achtelfinale der WM in Spanien
© getty
Advertisement
NBA
Live
Jazz @ Cavaliers
Liga ACB
Barcelona -
Gran Canaria
Liga ACB
Obradoiro -
Real Madrid
NBA
Kings @ Raptors
NBA
Warriors @ Lakers
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Teneriffa
Basketball Champions League
Bonn -
Zielona Gora
NBA
Cavaliers @ Bucks
Basketball Champions League
Oldenburg -
Sassari
Basketball Champions League
Straßburg -
Bayreuth
NBA
Lakers @ Rockets
NBA
Celtics @ Knicks
NBA
Lakers @ Warriors
BSL
Darüssafaka -
Trabzonspor
Liga ACB
Fuenlabrada -
Teneriffa
NBA
Mavericks @ Hawks
NBA
76ers @ Knicks
NBA
Cavaliers @ Warriors
NBA
Wizards @ Celtics
NBA
Jazz @ Nuggets
NBA
Raptors @ Thunder
NBA
Rockets @ Celtics
NBA
Rockets @ Wizards

Die USA siegt deutlich gegen die Dominikanische Republik und steht im Achtelfinale. Auch Spanien bleibt weiter ungeschlagen und zerlegt Frankreich. Brasilien gelingt gegen starke Serben dank eines überragenden Marquinhos noch der Sieg, während J.J. Barea bei Puerto Rico überragt. Der Senegal verpasst die erneute Sensation gegen Argentinien deutlich, während sich Slowenien gegen Angola müht. Der Türkei gelingt ein Wahnsinns-Comeback gegen Finnland.

Vorrunden-Gruppe A in Granada

Ägypten - Iran 73:88

Punkte: Youssef Shousha (15) - Samad Nikkhah Bahrami (24)

Rebounds: Haytham Kamal (5) - Hamed Haddadi (15)

Assists: Ibrahim El Gammal (3) - Samad Nikkhah Bahrami (6)

Serbien - Brasilien 73:81

Punkte: Milos Teodosic (14) - Marquinhos Vieira (21)

Rebounds: Nenad Bjelica (5) - Anderson Varejao (9)

Assists: Milos Teodosic (5) - Tiago Splitter (6)

Wie im Vorfeld schon prophezeit begegneten sich in Granada zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Über die vollen 40 Minuten schenkten sich beide Mannschaften nichts, die Brasilianer hatten am Ende aber das Momentum auf ihrer Seite und sicherten sich den wichtigen Erfolg über die Europäer.

Ruben Magnago hatte seine Mannschaft äußerst offensiv eingestellt, sodass die Südamerikaner loslegten wie die Feuerwehr. Marcelinho Huertas und Raul Neto sprinteten nach jedem Rebound mit dem Ball nach vorne und zogen entweder selbst zum Korb oder legten auf die offenen Schützen wie Marquinhos oder Leandro Barbosa ab. Traf ein Ball mal den Ring, landete er meist bei den überragenden Big Man Anderson Varejao, Tiago Splitter oder Nene. Dementsprechend deutlich führte Brasilien zur Pause mit 48:32.

Danach schwang das Momentum aber auf die Seite der Serben um, die angeführt von einem eiskalten Milos Teodosic wieder zurück in die Partie kamen und zwischenzeitlich sogar mit 62:58 in Führung gingen. In den letzten Minuten entwickelte sich dann eine wilde Partie. Als nach einem Dunk von Splitter schon alles klar schien (74:68), antwortete Teodosic trocken mit einem Dreier. Marquinhos antwortete mit seinem sechsten Treffer von Downtown und brachte die Brasilianer endgültig auf die Siegerstraße.

Spanien - Frankreich 88:64

Punkte: Marc Gasol (17) - Nicolas Batum, Antoine Diot (11)

Rebounds: Serge Ibaka (8) - Florent Pietrus (7)

Assists: Ricky Rubio (5) - Boris Diaw (3)

Pau Gasol ist für die Spanier weiterhin der Sieggarant gegen Frankreich. Noch nie hat der WM-Gastgeber gegen Frankreich verloren, wenn der Big Man der Chicago Bulls mit von der Partie war. Auch vor ausverkaufter Kulisse in Granada gab sich Gasol keine Blöße und war erneut Topscorer der Iberer, die sich mit dem vierten Sieg im vierten Spiel wieder an die Spitze der Gruppe A setzen und im Achtelfinale stehen.

Schon im ersten Viertel legte die Mannschaft von Juan Orenga los wie die Feuerwehr und erarbeitete sich schnell einen kleinen Vorsprung. Besonders die Gasol-Brüder und Juan Carlos Navarro waren von Beginn an heiß und trafen fast alle ihrer Würfe. Auf Seiten der Franzosen hatte nur Antoine Diot etwas dagegenzusetzen.

In der Folge fanden die Franzosen kein Mittel gegen die variablen Spanier, die sich immer wieder freie Würfe kreieren konnten. Die Gasols und Serge Ibaka hatten vor allem in der Zone keine Probleme mit Joffrey Lauvergne und Boris Diaw und kamen immer wieder zu leichten Punkten. Zwei schnelle Dreier von Sergio Llull und Navarro brachten den Palacio Municipal schließlich zum Kochen und sorgten für die vorzeitige Entscheidung.

Für Frankreich dagegen muss gegen den Iran dringend ein Sieg her, um sich nicht schon in der Vorrunde zu blamieren und auszuscheiden.

Vorrunden-Gruppe B in Sevilla

Philippinen - Puerto Rico 73:77

Punkte: Andray Blatche (25) - J.J. Barea (30)

Rebounds: Andray Blatche (14) - Alex Franklin (9)

Assists: Ranidel de Ocampo (3) - Carlos Rivera (3)

Kurz vor Schluss hatten die Philippinen ernsthafte Chancen auf den ersten Turniersieg. Andray Blatches Dreier hatte die Asiaten mit drei Punkten in Führung gebracht, doch J.J. Barea antwortete umgehend. Auch der ehemalige Mav traf von draußen. Ausgleich. Der Dreier war allerdings erst der Anfang. Barea übernahm. Zunächst traf er den Layup, dann marschierte er mehrfach an die Linie. Das Ergebnis blieb dasselbe: Freiwurf um Freiwurf fiel durch die Reuse.

10 Sekunden vor dem Ende lagen die Philippinen so mit 5 zurück, schienen geschlagen zu sein. Doch Jim Alapag wurde beim Dreier gefoult und verwandelte jeden einzelnen Freiwurf. Ricky Sanchez blieb jedoch ebenfalls eiskalt und sicherte schlussendlich Puerto Ricos Sieg.

Senegal - Argentinien 46:81

Punkte: Gorgui Dieng (11) - Luis Scola (22)

Rebounds: Gorgui Dieng (8) - Luis Scola (14)

Assists: Xane D'Almeida (4) - Nicolas Laprovittola (6)

Gorgui Dieng und Co. waren bereit für die nächste Sensation bei den Titelkämpfen in Spanien, die erfahrenen Argentinier um Pablo Prigioni, Andres Nocioni und Luis Scola machten den Afrikanern aber einen Strich durch die Rechnung. Mit ihrem passorientierten Halbfeld-Spiel gelang es den Gauchos, in der teils vogelwilden Defense der Senegalesen immer wieder Chaos anzurichten. Reichlich offene Würfe und Korbleger waren die Folge.

Coach Julio Lamas überraschte mit einem vergleichsweise kleinen Frontcourt um Scola, Ex-Bobcat Walter Herrmann und eben Nocioni. Letzterer wurde zugleich mit der Bewachung von Dieng betreut. Der Timberwolves-Center kam mit der körperlichen Spielweise des 34-Jährigen überhaupt nicht zurecht. Am Ende standen nur 11 Punkte und 8 Rebounds bei einer Quote von 36 Prozent zu Buche.

Im zweiten Durchgang stellten die Senegalesen nochmal auf eine Fullcourt-Presse um und verteidigten eng am Mann. Die daraus resultierenden Ballgewinne endeten aber meistens wieder in Turnovern, sodass Argentinien, bei denen Scola (22 Punkte, 14 Rebounds) der überragende Mann war, die Partie bis zur Schlusssirene locker kontrollierte. Die Gauchos stehen angesichts ihres gute Korbverhältnisses so gut wie im Achtelfinale.

Griechenland - Kroatien 76:65

Punkte: Kostas Papanikolaou (14) - Bogdan Bogdanovic (20)

Rebounds: Ioannis Bourousis (10) - Ante Tomic (9)

Assists: Nikos Zisis (5) - Oliver Lafayette (3)

Auch im vierten Spiel ließen die Griechen zu keinem Zeitpunkt wirklich etwas anbrennen und bleiben bei den Titelkämpfen in Spanien weiterhin ungeschlagen. Die Mannschaft von Fotis Katsikaris hatte gegen die ambitionierten Heißsporne aus Kroatien keine Mühe und löste auch die bisher schwerste Aufgabe im Turnierverlauf äußerst souverän.

Nikos Zisis und Grizzlies-Guard Nick Calathes kontrollierten die Offense der Hellenen, besonders Zisis glänzte mit acht Assists als exzellenter Vorbereiter für seine Kollegen. Ansonsten glänzten die Griechen vor allem im Kollektiv, einzig Kostas Papanikolaou (14 Punkte), Ioannis Bourousis (13) und Kosta Kaimakoglou punkteten zweistellig (14).

Die Europameister von 2005 profitierten allerdings auch von der schwachen Offensivleistung bei den Kroaten, die nur 39 Prozent ihrer Würfe trafen. Einzig Bogdan Bogdanovic erreichte Normalform und erzielte 20 Punkte. Die Griechen treffen nun im letzten Gruppenspiel auf Argentinien, die sie noch vom ersten Platz verdrängen könnten. Kroatien muss dagegen gegen Puerto Rico gewinnen, um nicht doch vorzeitig auszuscheiden.

Seite 1: Die Gruppen A und B

Seite 2: Die Gruppen C und D

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung