Dirk Nowitzki nach der Spanien-Niederlage

"...und dann geht's voll drauf"

Von Aufgezeichnet von Haruka Gruber
Mittwoch, 07.09.2011 | 21:07 Uhr
Dirk Nowitzki geht nach der Niederlage gegen Spanien enttäuscht vom Parkett,
© Getty
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Die Sensation gegen Spanien war zum Greifen - doch dann kamen die Turnover und eine bittere 68:77-Niederlage. Dirk Nowitzki über fehlende Reife, folgenschwere Fehler und das Motto des Ruhetags, bevor es am Freitag gegen die Türkei (16.45 Uhr im LIVE-TICKER) um alles geht. Nach dem Spanien-Spiel stellte sich der 33-Jährige den Fragen der Journalisten.

Frage: Wie fällt Ihr Fazit nach der Niederlage gegen Spanien aus?

Dirk Nowitzki: Wir haben nicht gut angefangen, kämpften uns aber in der zweiten Halbzeit heran. Im vierten Viertel war es ein enges Spiel - und dann haben wir häufig den Ball verloren.

Frage: Was fehlt noch zu den Top-Teams?

Nowitzki: Uns trennt nicht viel von den guten Mannschaften, die uns bis jetzt geschlagen haben: Frankreich, Serbien, Spanien. Nur in den entscheidenden Phasen machen wir ein paar Fehler zu viel. In diesen Phasen schalten solche Gegner einen Gang hoch, uns hingegen unterlaufen Turnover. Das war in der Vorrunde schon so, das war gegen Spanien ähnlich. 16 Ballverluste bei einer EM, auf diesem Niveau, das geht nicht.

Frage: Lässt sich während eines Turniers daran arbeiten?

Nowitzki: Nein, da hilft nur die Erfahrung, die man bei großen Turnieren sammelt. Wir dürfen einfach nicht mehr die dummen Fouls begehen, die zu Bonus-Freiwürfen der Spaniern führen und uns wehtun.

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Frage: Was sagen Sie zu Ihrer Leistung? In der ersten Halbzeit wollten die Würfe nicht so fallen.

Nowitzki: Das Entscheidende ist, dass wir im vierten Viertel dran waren und unsere Chancen hatten, die wir nicht genutzt haben.

Frage: Spanien spielte sehr körperlich gegen Sie.

Nowitzki: Das war vorher auch schon so.

Frage: Sie bekamen im letzten Viertel keinen einzigen Freiwurf gepfiffen. Enttäuscht?

Nowitzki: Das kann man nicht erwarten.

Frage: Jetzt sind aus den Partien gegen die Türkei und gegen Gastgeber Litauen zwei Siege nötig.

Nowitzki: Es geht um alles oder nichts. Wir wussten, dass wir nach der Vorrunde ohne einen Sieg in die Zwischenrunde einziehen und es entsprechend schwer wird mit dem Viertelfinale. Dennoch bleiben wir dabei: Es geht zunächst gegen die Türken, und wir glauben an einen Big Win. Wir haben ein großes Ziel und wir werden alles geben für die Mannschaft und für unser Land.

Frage: Wie werden Sie den spielfreien Donnerstag nutzen?

Nowitzki: Wir werden uns auf die Türken taktisch einstellen und vor allem ausruhen. Es war ein sehr physisches Spiel gegen die großen Leute der Spanier. Dann kommt der Freitag und dann geht's voll drauf.

Frage: Was erwarten Sie von der Türkei?

Nowitzki: Wir kennen die Türken gut, wir spielen in den letzten Jahren bei fast bei jedem Turnier gegeneinander. Eine gefährliche Mannschaft - aber uns ist klar: Wenn wir weiter wollen, müssen wir sie schlagen. Es heißt jetzt: Do or Die.

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