Nach Urteil gegen den serbischen Basketballer Miladin Kovacevic

"Milde" Kovacevic-Strafe enttäuscht US-Behörde

SID
Donnerstag, 16.09.2010 | 10:24 Uhr
"Wir sind enttäuscht, weil wir die Strafe als recht milde einstufen", verkündete Philip Crowley
© Getty
Advertisement
NBA
Bulls @ Warriors
NBA
Pelicans @ Warriors
NBA
Suns @ Timberwolves
NBA
Cavaliers @ 76ers
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NBA
Timberwolves @ Thunder
NBA
Clippers @ Mavericks
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
BSL
Besiktas -
Anadolu Efes
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NBA
Warriors @ Pelicans
Basketball Champions League
Hapoel Holon -
EWE Baskets
Basketball Champions League
Orlandina -
Ludwigsburg
NBA
Wizards @ Trail Blazers
Basketball Champions League
medi Bayreuth -
AEK Athen
Basketball Champions League
Sidigas Avellino -
Baskets Bonn
NBA
Warriors @ Hornets
NBA
Rockets @ Jazz

Der Sprecher des US-Außenministeriums Philip Crowley reagierte enttäuscht auf das Urteil gegen den Basketballer Miladin Kovacevic: "Wir stufen die Strafe als recht milde ein".

Das US-Außenministerium hat mit Unverständnis auf das in Belgrad verhängte Urteil gegen den serbischen Basketballer Miladin Kovacevic reagiert. "Wir sind enttäuscht, weil wir die Strafe als recht milde einstufen", sagte Philip Crowley, Sprecher der US-Behörde.

Kovacevic war am Dienstag in seiner Heimat zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden, weil er im Jahr 2008 den Amerikaner Brian Steinhauer in einer New Yorker Bar ins Koma geprügelt hatte.

"Wir sind erfreut, dass für Gerechtigkeit gesorgt wurde. Leider ist dies nicht in vollem Maße geschehen", sagte Crowley. Kovacevic war im Prozess auf ein Angebot der Ankläger eingegangen und hatte mit seinem Schuldeingeständnis ein reduziertes Strafmaß ermöglicht. Ansonsten hätte dem 24-Jährigen eine Gefängnisstrafe von bis zu acht Jahren gedroht.

Flucht mit gefälschten Papieren

Kovacevic war nach seiner Tat in den USA verhaftet und auf Kaution wieder freigelassen worden. Anschließend hatte er mit gefälschten Papieren und Unterstützung serbischer Botschaftsmitarbeiter das Land in Richtung Heimat verlassen.

Die Angelegenheit hatte damals für Unstimmigkeiten zwischen den beiden Ländern gesorgt.

Serbien hatte den Täter zwar zunächst inhaftiert, eine Auslieferung an die USA aber mit dem Hinweis auf die geltenden Gesetze abgelehnt.

Die serbische Regierung zahlte als Kompensation umgerechnet 730.000 Euro zur Unterstützung der medizinischen Behandlung des Opfers.

Nach Schlägerei: Kovacevic muss ins Gefängnis

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung