WM 2010: Deutschland - Jordanien 91:73

Deutschland verabschiedet sich ordentlich

Von Haruka Gruber
Donnerstag, 02.09.2010 | 22:43 Uhr
Gegen Jordanien geht es für das Dirk Bauermann und sein Team nur noch um Schadensbegrenzung
© Getty
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Mit einem ungefährdeten 91:73-Erfolg über Jordanien im letzten WM-Vorrundenspiel hat die deutsche Basketball-Nationalmannschaft zumindest für einen versöhnlichen Abschluss gesorgt.

In Kayseri bestimmte das DBB-Team von Beginn an das Geschehen und hatte nach der Pause keinerlei Probleme mehr mit den international unbedeutenden Jordaniern. Bester deutscher Scorer war Tibor Pleiß (23 Punkte), für den Gegner traf Osama Daghles (22) am besten.

Bereits vor dem Spiel stand fest, dass Deutschland das Achtelfinale nicht mehr erreichen kann, nachdem die entscheidende Partie gegen Angola am Mittwoch nach Verlängerung verloren wurde.

Der WM-Spielplan: Alle Spiele, alle Gruppen, alle Topscorer!

Der SPOX-Spielfilm:

2.: Pleiß wie ausgewechselt und mit den ersten 7 DBB-Punkten. 7:3 Deutschland.

8.: MONSTER-BLOCK von Harris! 21:11 Deutschland.

17.: Jordaniens Spielmacher Daghles kann machen, was er will, erst für Drei, dann Korbleger plus Bonus-Freiwurf, der er aber nicht trifft. Nur noch 34:30 Deutschland.

20.: Sechs Schnelle Punkte durch Jagla und Staiger. 40:33 zur Halbzeit.

27.: Harris mit dem nächsten amtlichen Stopfer plus Foul. 59:46 Deutschland.

35.: Jagla per Fadeaway. 80:60 Deutschland, das muss es doch sein.

Die WM-Statistiken: Das sind die besten Scorer, Rebounder und Assistgeber

Der Star des Spiels: Tibor Pleiß. Hätte er doch gegen die ähnlich kleinen Angolaner so gespielt wie gegen Jordanien. Vor den Augen von Thunder-GM Sam Presti, der nur wegen Pleiß nach Kayseri gereist war, zeigte der Center seine Offensivfähigkeiten, die er bei der WM bisher unter Verschluss hielt. Mit seinen Hakenwürfen und Jumpshots hatte er bereits nach 7 Minuten 12 Punkte erzielt, außerdem zog er über das Spiel hinweg beständig Fouls (9 von 10 Freiwürfe). Schmerzhaft war nur Abbas' Block gegen ihn Anfang des zweiten Viertels.

Der Flop des Spiels: Rasheim Wright. Während Daghles die nachlässige Guard-Verteidigung der Deutschen bestrafte, erwischte Backcourt-Partner Wright einen gebrauchten Tag. Sonst treffsicher bei der WM (39,3 Prozent Dreier für 15,2 Punkte), hatte der gebürtige US-Amerikaner bis zur Halbzeit eine Quote von 1/7 aus dem Feld.  Am Ende verbuchte er 14 Punkte (4/15).

Analyse: Erstmals bei der WM begann Deutschland ohne die sonst so typische Nervosität. Anders als gegen Angola ging der Plan auf, Pleiß im Post anzuspielen, damit dieser die Größenvorteile nutzt. Die Körpersprache war eine andere, besonders sichtbar bei einem Monsterblock und einem spektakulären Alley-oop-Dunk von Harris im ersten Viertel.

Doch das DBB-Team wäre wohl nicht das DBB-Team, wenn sie den zweistelligen Vorsprung nicht leichtfertig hergegeben hätte. Schwethelm und vor allem Schaffartzik ließen Daghles gewähren, so dass Jordanien einen 11:0-Run hinlegte.

Nach der Pause jedoch übernahm Deutschland wieder das Kommando, namentlich die Reservespieler Harris, Staiger und McNaughton. Ab der Mitte des dritten Viertels hatte das DBB-Team die Partie im Griff.

Und die zuletzt scharf kritisierten Leistungsträger? Durchwachsen. Jagla war noch der Beste (4 von 6 Würfe), Hamann erledigte seine Pflicht (4 Assists), Greene jedoch enttäuschte erneut auf ganzer Linie (0 von 1 Würfe).

Das gesamte Spiel zum Nachlesen im SPOX-TICKER

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