Nach Alba-Rückzug: BBL reagiert

SID
Freitag, 30.04.2010 | 11:39 Uhr
Luka Pavicevic ist seit 2007 Trainer von Alba Berlin
© Getty
Advertisement
Basketball Champions League
Oostende -
Bonn
NBA
76ers @ Timberwolves
Basketball Champions League
Yenisey -
Oldenburg
Basketball Champions League
PAOK -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Bayreuth -
Rosa Radom
NBA
Thunder @ Pacers
NBA
Lakers @ Cavaliers
NBA
Spurs @ Rockets
BSL
Besiktas -
Galatasaray
NBA
Jazz @ Cavaliers
ACB
Barcelona -
Gran Canaria
ACB
Obradoiro -
Real Madrid
NBA
Kings @ Raptors
NBA
Warriors @ Lakers
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Teneriffa
Basketball Champions League
Bonn -
Zielona Gora
NBA
Cavaliers @ Bucks
Basketball Champions League
Oldenburg -
Sassari
Basketball Champions League
Straßburg -
Bayreuth
NBA
Lakers @ Rockets
NBA
Celtics @ Knicks
NBA
Lakers @ Warriors
BSL
Darüssafaka -
Trabzonspor
ACB
Montakit Fuenlabrada -
Iberostar Tenerife
NBA
Mavericks @ Hawks
NBA
76ers @ Knicks
NBA
Cavaliers @ Warriors
NBA
Wizards @ Celtics

Nach dem sich Alba Berlin aus allen Gremien der Basketball-Bundesliga (BBL) zurückgezogen hat, reagiert die BBL auf den Vorwurf der Berliner: "Das ist mangelnde Wahrheitsliebe."

Die Basketball-Bundesliga (BBL) hat sich nach dem Rückzug von Alba Berlin aus allen BBL-Gremien gegen den Vorwurf des Stillstandes in der Weiterentwicklung des Schiedsrichterwesens gewehrt. "Das ist entweder mangelnde Wahrheitsliebe oder einfach Ignoranz. Wir haben in dieser Saison 223 Spiele beobachten lassen und ausgewertet. Das sind 73 Prozent", sagte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer.

Systematische Benachteiligung

Der achtmalige deutsche Meister Alba Berlin hatte nach einer Niederlage gegen die Skyliners Frankfurt (70:76) am 20. März erstmals mit dem Rückzug aus den Gremien gedroht und dann am Donnerstag diesen Schritt vollzogen. Als Grund führten die Verantwortlichen der "Albatrosse" eine systematische Benachteiligung seitens der Schiedsrichter an.

"Wir werden in Zukunft unsere Energie auf die Dinge konzentrieren, bei denen man davon ausgehen kann, dass unser Aufwand auch Früchte trägt", sagte Alba-Geschäftsführer Marco Baldi. Der Hauptstadtklub arbeite seit Jahren im direkten Dialog mit der BBL erfolglos daran, die Qualitätsstandards zu erhöhen und eine Gleichbehandlung des Klubs zu erzielen, hieß es in einer Mitteilung des Tabellendritten.

Die Berliner waren bereits bei einer Sitzung aller BBL-Klubs vor einer Woche in Tübingen nicht anwesend. In diesem Gremium hatte auch der für die Schiedsrichter zuständige Leiter Sport der BBL, Jens Staudenmayer, über die Weiterentwicklung des Schiedsrichterwesens berichtet.

"Wollen acht von neun Spiele beobachten"

"Alba hat leider nicht die Chance wahrgenommen an der Versammlung teilzunehmen", meinte Pommer, "im nächsten Jahr streben wir an, bei acht von neun Spielen die Schiedsrichter beobachten zu lassen."

Berlins Manager Baldi hatte bereits Ende März von einer seit zwei Jahren andauernden Tendenz gegen Alba gesprochen. Der Verein habe immer wieder Videomaterial an die BBL geschickt, doch passiert sei angeblich nichts.

Für seine öffentliche Schiedsrichterkritik war der Berliner Manager bereits von der BBL mit einer Strafe von 2600 Euro belegt worden.

Alba zieht sich aus allen Gremien zurück

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung