Mehrsport

Issinbajewa in RUSADA-Aufsichtsrat gewählt

SID
Jelena Issinbajewa unterstützt Anti-Doping-Agentur Russlands

Russlands Stabhochsprung-Ikone Jelena Issinbajewa ist in den Aufsichtsrat der umstrittenen nationalen Anti-Doping-Agentur RUSADA berufen worden. Wie die russische Nachrichtenagentur Tass berichtet, soll die 34-Jährige als Vorsitzende die laufenden Reformen überwachen.

"Wir sind uns alle bewusst, dass der Kampf gegen Doping heutzutage das zentrale Thema auf der Agenda des weltweiten Sports ist", sagte die zweimalige Olympiasiegerin und Weltrekordlerin (5,06 m): "Die Wirksamkeit des Kampfes in Russland hängt davon ab, wie bald RUSADA seine Rechte zurückerhalten hat."

Die RUSADA war im November 2015 als "non-compliant" (nicht regelkonform) erklärt worden, nachdem eine unabhängige Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA systematisches Doping im russischen Sport aufgedeckt hatte.

Issinbajewa winkt in den kommenden Tagen zudem ein weiterer Funktionärsposten im russischen Spitzensport. Die dreimalige Weltmeisterin (2005, 2007 und 2013) könnte am Freitag zur Präsidentin des russischen Leichtathletik-Verbands ARAF gewählt werden.

Issinbajewa, zudem Mitglied der IOC-Athletenkommission, hatte nach dem Ausschluss aller russischen Leichtathleten für die Olympischen Spielen in Rio ihre aktive Laufbahn im Sommer beendet.

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