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Gastgeber England vorzeitig gescheitert

SID
England ist bei der Rugby-WM schon nach der Vorrunde ausgeschieden
© getty

England hat bei der Rugby-WM den vorzeitigen K.o. erlitten. Vor den Augen von Prinz Harry mussten sich die Engländer im Londoner Rugby-Tempel Twickenham vor 82.000 Zuschauern im dritten Gruppenspiel Australien mit 13:33 (3:17) geschlagen geben. Damit hat England keine Chance mehr auf den Einzug ins Viertelfinale.

Die Engländer hatten bereits das britische Prestigeduell gegen Wales (25:28) verloren und haben nunmehr keine Chance mehr auf einen der ersten beiden Plätze in der Gruppe A. Ins Viertelfinale ziehen stattdessen Wales und Australien ein.

Überragender Spieler der Wallabies war am Samstagabend Bernard Foley. Der 26-Jährige machte alleine 28 Punkte für die Australier, die bei der vergangenen WM 2011 Platz drei belegt hatten.

Zuvor hatte Südafrika einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale gemacht. Der zweimalige Champion, der zum Auftakt sensationell gegen Japan verloren hatte, feierte am Samstag in Newcastle mit einem 34:16 gegen Schottland im dritten Spiel den zweiten Sieg.

Südafrika führt in Gruppe B

Die Südafrikaner führen nun die Tabelle der Gruppe B mit elf Punkten vor den Schotten (10) an. Beide Teams haben die besten Aussichten auf den Einzug in die Runde der letzten acht Teams. Südafrika ist in seinem letzten Spiel am Mittwoch (7. Oktober) gegen die USA ebenso klar favorisiert wie Schottland am kommenden Samstag (10. Oktober) gegen Samoa, das am Samstag gegen Japan 5:26 verlor und damit alle Chancen auf das Viertelfinale einbüßte.

Insgesamt nehmen 20 Teams an der Endrunde teil. Nach der Vorrunde mit vier Fünfergruppen qualifizieren sich jeweils die beiden Erstplatzierten für das Viertelfinale. Dort geht es ab dem 17. Oktober im K.o.-Modus um den Titel, das Finale steigt am 31. Oktober in Twickenham.

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