Aus London reiste Nadja Drygalla ab, damit kein Skandal entsteht
Aus London reiste Nadja Drygalla ab, damit kein Skandal entsteht
© dapd

Trotz Abreise aus London

Mittwoch, 15.08.2012

Medien: Drygalla könnte bald Sportsoldatin sein

Die wegen rechtsextremistischer Verstrickungen ihres Freundes von den Olympischen Spielen aus London abgereiste Ruderin Nadja Drygalla könnte einem Zeitungsbericht zufolge nun doch Sportsoldatin werden.

Dem Verteidigungsministerium liegt seit Montag ein Schreiben vom Deutschen Ruderverband (DRV) vor, in dem gebeten wird, den Antrag auf Sportförderung wieder aufzunehmen, wie die Tageszeitung "Die Welt" berichtet.

Wie üblich hole die Bundeswehr nun eine Stellungnahme des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) ein. Damit rechne das Ministerium "in den nächsten Tagen", schreibt das Blatt weiter.

Sollte diese sportfachliche Bewertung positiv ausfallen, stünde einem Dienstantritt Drygallas zum 1. September nichts mehr im Wege. Die Ruderin sei bereits im Juli tauglich gemustert worden. Nach ihrer Abreise aus dem olympischen Dorf hatte jedoch der DRV die Bundeswehr gebeten, den sogenannten Heranziehungsbescheid "auf Eis zu legen".

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Wegen rechtsextremistischer Verstrickungen ihres Freundes war Nadja Drygalla von den Olympischen Spielen aus London abgereist. Nun könnte die Ruderin doch Sportsoldatin werden.

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