Leichtathletik

DLV-Vorstoß nicht gegen das ISTAF gerichtet

SID
Spitzenleichtathletik soll in Deutschland auch nach der WM in Berlin gesichert sein
© Getty

Der DLV hat betont, dass die Forderung nach einem Diamond-League-Sportfest nicht gegen das ISTAF gerichtet ist, sondern nur Spitzenleichtathletik in Deutschland garantieren soll.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat unterstrichen, dass sein Vorstoß für ein eigenes Sportfest in der Diamond League nicht gegen das Berliner ISTAF gerichtet ist. Ziel sei es vielmehr, sicherzustellen, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, "um auch nach 2009 im Berliner Olympiastadion ein Meeting der höchsten Leichtathletik-Kategorie zu präsentieren", schrieb der DLV am Donnerstag in einer Pressemitteilung.

Die ISTAF-Veranstalter überlegen derzeit, ob sie der neuen Diamond League des Weltverbandes IAAF beitreten. Eine Entscheidung soll nach Beratungen mit der IAAF am Wochenende fallen. "Vor Dienstag äußern wir uns zu diesem Thema nicht mehr", sagte ISTAF-Chef Gerhard Janetzky.

ISTAF-Veranstalter überdenken Beitritt zur Diamond League

Der DLV betont: "Es muss Anspruch und Selbstverständnis von deutscher Leichtathletik und deutschem Sport sein, auch nach der Weltmeisterschaft in Berlin (15. bis 23. August) zumindest mit einem Meeting im Top-Bereich der internationalen Leichtathletik vertreten zu sein. Dieses Ziel ist in keiner Weise gegen das ISTAF gerichtet."

Seine Tochter, die Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft (DLP), unterstütze das ISTAF seit Jahren wirtschaftlich durch den Ankauf von Werbebanden im Stadion. Zudem ist die DLP mit unter einem Prozent Minderheitsgesellschafter des Sportfestes. Hauptgesellschafter sind der Unternehmer und Hertha-Präsident Werner Gegenbauer (66 Prozent) sowie ISTAF-Chef Janetzky (33 Prozent).

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