Dienstag, 23.09.2008

Davis Cup 2009

Deutschland erwartet Österreich

Die deutsche Tennis-Nationalmannschaft startet mit einem Heimspiel gegen Österreich in die Davis-Cup-Saison 2009. Das hat die Auslosung in Madrid ergeben.

Knowle, Nestor
© Getty

Die Bilanz gegen Österreich ist mit 4:0 makellos. Zuletzt siegte die von Michael Stich angeführte Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) 1994 in Graz mit 3:2. Ein Spielort für die Auftaktpartie vom 4. bis 6. März 2009 ist noch nicht bekannt.

In der zweiten Runde könnte es für das Team von Patrik Kühnen wie in diesem Jahr zum Duell mit Spanien kommen. Rafael Nadal & Co, die im Frühjahr in Bremen glatt gegen Deutschland gewannen und vom 21. bis 23. November in Argentinien um den Davis Pokal 2008 spielen, starten gegen den von Novak Djokovic angeführten Aufsteiger Serbien.

Freude über das Heimspiel

"Ich freue mich vor allem, dass wir ein Heimspiel haben. Das war mir sehr wichtig", sagte Team-Kapitän Kühnen. Die frohe Kunde erhielt der einstige Top-Tennisspieler auf dem Golfplatz, wo er für einen guten Zweck abschlug.

Beim letzten deutsch-österreichischen Gipfeltreffen stand Kühnen noch selbst als Doppelspieler im Team von Niki Pilic. Und sicher dachte er für einen Moment auch an die hitzige Atmosphäre, die vor 14 Jahren in Graz geherrscht hatte.

Mit oder ohne Haas?

Thomas Haas könnte mit von der Partie sein. Jedenfalls hat der Hamburger Kühnen seine Bereitschaft erklärt, wie auch Philipp Kohlschreiber und Nicolas Kiefer den Angriff auf die "hässlichste Salatschüssel" der Welt anzunehmen.

"Wenn keiner verletzt ist, stehen uns alle Spieler zur Verfügung", sagte Kühnen und ergänzte: "Auch wenn die Aufgabe lösbar ist, Österreich ist ein Gegner, den wir ernst nehmen müssen. Vor allem Julian Knowle und Jürgen Melzer sind ein starkes Doppel."

Kiefer und sein olympischer Doppel-Partner Rainer Schüttler können ein Lied davon singen. In Peking verloren sie gegen die Österreicher in drei Sätzen und schieden in der ersten Runde aus.

"Sind überall Außenseiter"

"Das wird extrem interessant", sagte Österreichs Spitzenspieler Stefan Koubek. Und Gilbert Schaller meinte: "Außenseiter sind wir überall. Aber wir haben in Deutschland sicher noch eine größere Chance als zum Beispiel in Spanien." Der Team-Kapitän hofft, dass der seit März verletzte Koubek dann wieder "voll fit ist, denn einen Koubek werden wir in der Weltgruppe brauchen."

Ohne Fortune war Roger Federer zwei Tage nach der gelungenen Rückkehr in die Weltgruppe. Mit der Schweiz muss der US-Open-Sieger in die USA reisen.

Der diesjährige Finalist Argentinien erwartet derweil die Niederlande, Russland, das 2007 den Pokal geholt hatte, muss zunächst in Rumänien aufschlagen. Außerdem spielen Tschechien gegen Frankreich, Kroatien gegen Chile und Schweden gegen Israel.

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