Handball-WM 2017 in Frankreich

Heiße Phase beginnt - Lösung im TV-Ärger?

SID
Montag, 02.01.2017 | 13:10 Uhr
Dagur Sigurdsson und das DHB-Team haben auch in Frankreich große Ziele
Advertisement
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev vs Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika
Pro14
Munster -
Ospreys
NBA
Clippers @ Mavericks
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
Premiership
Harlequins -
Saracens
BSL
Besiktas -
Anadolu Efes
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks
NHL
Sharks @ Capitals
NBA
Warriors @ Pelicans
Champions Hockey League
Trinec -
Brynas IF
Basketball Champions League
Hapoel Holon -
EWE Baskets
Champions Hockey League
Bern -
Växjö
Basketball Champions League
Orlandina -
Ludwigsburg
NBA
Wizards @ Trail Blazers
Basketball Champions League
medi Bayreuth -
AEK Athen
Basketball Champions League
Sidigas Avellino -
Baskets Bonn

Das DHB-Team startet am Dienstag mit dem Länderspiel gegen Rumänien in die heiße Phase der WM-Vorbereitung. Die noch immer ungeklärte TV-Situation drückt auf die Stimmung, doch eine Lösung zeichnet sich ab.

Den Jahreswechsel durften die deutschen Handballer noch einmal bei ihren Familien verbringen, doch mit der Ruhe ist es nun endgültig vorbei. Bundestrainer Dagur Sigurdsson empfing seine Spieler am Montag im SportCentrum Kamen-Kaiserau zur heißen Phase der WM-Vorbereitung, die Stimmung vor dem ersten Test am Dienstag in Krefeld gegen Rumänien war beim Europameister allerdings getrübt.

Noch immer gibt es im TV-Ärger um die Übertragung der WM in Frankreich keine endgültige Lösung. "Das ist eigentlich eine Katastrophe. Es ist einfach schade - für die Fans und für uns", sagte Kapitän Uwe Gensheimer. Für Sigurdsson ist die immer noch ungeklärte Situation ein "großes Problem", für Patrick Groetzki eine "beschissene Situation".

Doch noch besteht Hoffnung, nachdem die Verhandlungen der öffentlich-rechtlichen Sender mit Rechteinhaber beIN Sports gescheitert waren. Einen TV-Blackout wird es nach wohl nicht geben, entsprechende Gespräche stehen kurz vor dem Abschluss.

"Ich bin guter Hoffnung, dass wir am Ende in Deutschland Bewegtbilder von der WM bekommen werden", sagte Verbandspräsident Andreas Michelmann. Bezahlsender Sky scheint die besten Karten im Rechtepoker zu haben.

DHB-Team will "ins Rollen kommen"

Unabhängig von der medialen Aufmerksamkeit wollen die Bad Boys Sigurdsson bei der WM ein passendes Abschiedsgeschenk machen. Der Grundstein für ein erfolgreiches Turnier (11. bis 29. Januar) soll in den Länderspielen gegen den viermaligen Weltmeister Rumänien und gegen Österreich (9. Januar) in Kassel gelegt werden.

"Es sind wichtige Tests, um ins Rollen zu kommen", sagte Sigurdsson, der nach der WM den DHB verlassen und nach Japan wechseln wird. Angesichts einiger Absagen von Leistungsträgern wie Steffen Weinhold wartet bis zum WM-Auftakt gegen Ungarn (13. Januar) noch ein bisschen Arbeit auf Sigurdsson. "Wir müssen unseren Rhythmus finden und unser Spiel auf die Beine bekommen", so der Isländer.

"Haben einen ganz anderen Kader"

Die Begegnungen gegen die nicht für die Weltmeisterschaft qualifizierten Rumänen und Österreicher werden für die 18 Spieler des vorläufigen WM-Aufgebots des Olympia-Dritten auch zum Casting. Sigurdsson muss noch zwei Profis seines Kaders streichen. Sorgen aufgrund der zahlreichen Ausfälle macht er sich nicht: "Die Ausfälle sind kein Neuland für uns, das ist Realität. Oft waren wir schlechter besetzt."

Nachdem Sigurdsson mit seinen Spielern in der vergangenen Woche bei einem dreitägigen Kurz-Lehrgang in erster Linie an der Ausdauer und Fitness arbeitete, geht es nun um Feinheiten im taktischen Bereich. Die Erfolge aus der Vergangenheit zählen da nicht mehr.

"Wir haben jetzt einen ganz anderen Kader. Da kann man nicht so viel Copy-and-Paste machen. Ich bin eher dafür, mit einem weißen Blatt Papier anzufangen und ganz frisch zu überlegen, welche Strategie passt jetzt", sagte Sigurdsson im Welt-Interview.

Alles zum Handball

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung