Nach Debakel im Achtelfinal-Hinspiel

Flensburg hisst weiße Fahne

SID
Montag, 16.03.2015 | 12:51 Uhr
Flensburg kassierte gegen den THW Kiel eine Heimniederlage mit neun Toren Unterschied
© getty
Advertisement
NBA
Live
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev vs Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Viertelfinale
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Halbfinale & Finale
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika
Pro14
Munster -
Ospreys
NBA
Clippers @ Mavericks
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
Premiership
Harlequins -
Saracens
BSL
Besiktas -
Anadolu Efes
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks
NHL
Sharks @ Capitals
NBA
Warriors @ Pelicans
Champions Hockey League
Trinec -
Brynas IF
Basketball Champions League
Hapoel Holon -
EWE Baskets
Champions Hockey League
Bern -
Växjö
Basketball Champions League
Orlandina -
Ludwigsburg
NBA
Wizards @ Trail Blazers
Basketball Champions League
medi Bayreuth -
AEK Athen
Basketball Champions League
Sidigas Avellino -
Baskets Bonn
NBA
Warriors @ Hornets
European Challenge Cup
Toulouse -
Lyon
NHL
Islanders @ Penguins
NHL
Flyers @ Canucks
NBA
Rockets @ Jazz
European Rugby Champions Cup
Glasgow -
Montpellier

Tiefe Enttäuschung im hohen Norden: Am Ende eines desaströsen Champions-League-Abends hisste man bei Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt umgehend die weiße Fahne.

"Auf das Rückspiel brauchen wir uns gar nicht mehr vorbereiten", sagte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke nach der 21:30 (9:16)-Schlappe gegen den Erzrivalen THW Kiel bei Sky.

Und sogar Trainer Ljubomir Vranjes versuchte gar nicht erst, vor dem zweiten Königsklassen-Duell im Achtelfinale am Sonntag (19.30 Uhr) in der Halle an der Ostsee künstliche Spannung zu erzeugen: "Das ist vorbei für uns, das muss man sagen. Ich will vor allem eine Steigerung und eine Verbesserung sehen."

Flensburg wird von den Zebras zerlegt

Die wird auch nötig sein, um bei der Neuauflage des Landesderbys ein ähnliches Debakel zu vermeiden. In der mit 6000 Zuschauern ausverkauften Flens-Arena war nach 13 Minuten die Entscheidung praktisch schon gefallen.

Der deutsche Rekordmeister führte gegen ersatzgeschwächte Gastgeber bereits mit 8:2 und baute diesen Vorsprung im weiteren Verlauf der Begegnung sukzessive aus.

Canellas euphorisch

Einen "schwarz-weißen Tag" nannte THW-Coach Alfred Gislason den fulminanten Auftritt seiner Zebras an der Förde, auch Rückraumspieler Joan Canellas gab sich euphorisch. "Das war vielleicht unser bestes Spiel in dieser Saison", sagte der spanische Rückraumspieler, Torschützenkönig der letztjährigen Europameisterschaft.

Ein Jahr nach dem größten Triumph der Vereinsgeschichte droht den Flensburgern nun eine Saison ohne Titel. Denn im Halbfinale des DHB-Pokals treffen sie am 9. Mai in Hamburg immerhin auf den Bundesliga-Zweiten Rhein-Neckar Löwen.

Und in der Liga ist man aus dem Titelrennen zwischen den Löwen und Spitzenreiter Kiel längst ausgeschieden.

Neuer sportlicher Schwerpunkt bei der SG ist es nun, in der Bundesliga Rang drei vor dem nur einen Zähler zurückliegenden SC Magdeburg und damit die erneute Qualifikation für die Königsklasse zu behaupten.

Schon am Mittwoch (19.00 Uhr) sind daher zwei Punkte beim Tabellenvorletzten HC Erlangen Pflicht. SG-Trainer Vranjes: "Da müssen wir unseren Job machen, schließlich wollen wir weiter Champions League spielen." Trotz der bitteren Erfahrung vom Sonntag.

Die EHF-Champions League im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung