Handball

DHB vor Tests gegen Skandinavier

SID
Mittwoch, 14.04.2010 | 16:50 Uhr
Pascal Hens wechselte 2003 von der SG Wallau-Massenheim nach Hamburg
© Getty
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Das DHB-Team will bei den Testspielen in Skandinavien Wiedergutmachung für das schlechte Abschneiden bei der EM in Österreich leisten. Der Reihe nach spielt das deutsche Team gegen Norwegen, Schweden und Dänemark.

Beim Benefizspiel für den verstorbenen Oleg Velyky war der Sport noch Nebensache, ab Donnerstag müssen sich Deutschlands Handballer aber wieder an Ergebnissen messen lassen: Wenn das Team von Bundestrainer Heiner Brand in den kommenden drei Tagen beim Bring-Cup in Norwegen zu den entscheidenden Testspielen vor den WM-Playoffs gegen Griechenland (12./20. Juni) antritt, steht auch ein Stück Wiedergutmachung für das enttäuschende Abschneiden bei der EM in Österreich auf dem Programm.

"Ich erwarte, dass wir im Vergleich zu Innsbruck einen Schritt nach vorne machen. Auch wenn es nur Testspiele sind, wollen wir natürlich versuchen, das Turnier zu gewinnen", sagte Brand vor den Partien gegen Gastgeber Norwegen (Donnerstag, 20.00 Uhr), den viermaligen Weltmeister Schweden (Freitag, 17.00 Uhr) und Ex-Europameister Dänemark (Samstag, 14.45 Uhr).

Auch Abwehrchef Oliver Roggisch (Rhein-Neckar Löwen) nahm das Team in die Pflicht: "Wir können uns nicht immer nur einspielen. Als deutsche Nationalmannschaft müssen wir auch bei solchen Gelegenheiten mal an die Grenze gehen."

In den ersten beiden Länderspielen nach der EM gegen die Schweiz (26:26, 34:26) hatte die DHB-Auswahl nur zum Teil überzeugen können.

Sieg gegen HSV nicht überzubewerten

Dagegen bot das Team am Dienstag beim 38:29 (18:16)-Sieg gegen den HSV Hamburg einige gute Ansätze - auch wenn man die Leistung angesichts der vorangegangenen Siegesfeier des frisch gebackenen Pokalsiegers nicht überbewerten wollte.

"Wer schon mal einen Titelgewinn gefeiert hat, kann sich vorstellen, dass der HSV sicher nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war", sagte Roggisch.

Die 8193 Zuschauer in der Hansestadt, die der Partie im Gedenken an Velyky und zur finanziellen Unterstützung seiner Familie einen würdigen Rahmen gaben, konnten dennoch zufrieden sein.

"Ich glaube, die Zuschauer haben etwas geboten bekommen. Oleg war und ist Teil dieser Mannschaft, und es ist toll, dass wir das mit diesem Spiel noch einmal unterstreichen konnten", sagte HSV-Nationalspieler Pascal Hens.

100.000 Euro Einnahmen gegen an Witwe

Die mehr als 100.000 Euro Einnahmen gehen komplett an Velykys Witwe Kataryna und seinen sechsjährigen Sohn Nikita.

"Der Verein, der immer zu ihm gehalten hat, und die Nationalmannschaft, wo er so gern gespielt hat, haben Verantwortung für einen ihrer Besten übernommen. Die Handball-Familie hat ein Sozialverhalten gezeigt, das unserem Sport alle Ehre macht", sagte DHB-Präsident Ulrich Strombach.

Pech hatten Sebastian Preiß (Lemgo) und Jacob Heinl (Flensburg), die beide frühzeitig ausschieden.

Während Preiß angesichts einer nur leichten Blessur dennoch mit nach Norwegen reisen wird, fällt Heinl mit einer Oberschenkelzerrung für die drei Testspiele aus.

Zuvor hatte auch Kapitän Michael Kraus (Lemgo) seine Teilnahme wegen Knieproblemen abgesagt. Fehlen werden außerdem die HSV-Akteure Johannes Bitter und Torsten Jansen, die angesichts der aktuellen Belastungen im Verein geschont werden.

DHB-Team siegt für Oleg Velyky

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