Handball

Deutsche Teams kämpfen um Final-Four Einzug

SID
Donnerstag, 29.04.2010 | 14:11 Uhr
Pascal Hens und der HSV wollen gegen Ciudad Real die Sensation schaffen
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
National Rugby League
Sa11:30
Roosters -
Storm
AEGON Classic Women Single
Sa12:30
WTA Birmingham: Halbfinals
Mallorca Open Women Single
Sa15:00
WTA Mallorca: Halbfinals
Rugby Union Internationals
Sa21:15
Argentinien -
Georgien
AEGON International Women Single
So12:00
WTA Eastbourne: Tag 1
AEGON Classic Women Single
So14:30
WTA Birmingham: Finale
Mallorca Open Women Single
So17:00
WTA Mallorca: Finale
AEGON International Women Single
Mo12:00
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2

Verhaltener Optimismus beim HSV Hamburg, gedämpfte Euphorie beim THW Kiel und leise Zuversicht bei den Rhein-Neckar Löwen: Mit gemischten Gefühlen gehen Deutschlands Handball-Topklubs am Sonntag in die Viertelfinal-Rückspiele der Champions League.

Während der HSV mit dem leichten Vorteil eines Vier-Tore-Polsters aus dem Hinspiel in die Partie beim dreimaligen Titelträger Ciudad Real (19.00 Uhr) geht, rechnen sich im rein deutschen Duell zwischen dem THW und den Löwen trotz des knappen Kieler Hinspielsiegs immer noch beide Seiten gute Chancen auf ein Weiterkommen aus.

Für die Hamburger ist das Gefühl neu, mit einem Vorsprung ins zweite Spiel gegen den Angstgegner aus Spanien zu gehen. Entsprechend kämpferisch ist die Einstellung. "Wir erwarten eine ganz heiße Partie, aber die Mannschaft hat das Zeug, bei Ciudad zu bestehen", sagt HSV-Trainer Martin Schwalb vor dem insgesamt achten Aufeinandertreffen beider Teams.

2008 und 2009 scheiterten die Hanseaten jeweils im Halbfinale an den Iberern, die anschließend beide Male den Titel holten. In dieser Saison kassierte man zwei Niederlagen in der Gruppenphase. Doch nach dem 26:22-Sieg am vergangenen Sonntag in eigener Halle scheint nun der Einzug ins Final Four von Köln (29./30. Mai) greifbar nah.

Real den Nimbus der Unbesiegbarkeit genommen

Zumal man dem scheinbar übermächtigen Gegner nach 38 Saisonspielen ohne Niederlage den Nimbus der Unbesiegbarkeit nehmen konnte. "Die erste Niederlage für Ciudad Real in dieser Saison kann das entscheidende psychologische Moment zu unseren Gunsten sein", sagt Torwart Per Sandström, der mit seinen Paraden im Hinspiel den Gegner schier zur Verzweiflung brachte.

Ein Handicap beim DHB-Pokalsieger ist jedoch die Verletzung von Rückraumstar Krzysztof Lijewski, dem anhaltende Schmerzen in der Schulter zu schaffen machen. Sein Einsatz am Sonntag ist noch nicht endgültig sicher. "Ich hoffe, dass er dabei sein kann. Wir werden das aber erst kurz vor dem Spiel entscheiden", sagt Schwalb, der auch noch um den Einsatz von Lijewskis Bruder Marcin (Achillessehnen-Verletzung) bangt.

Um im Hexenkessel der Quijote-Arena von Ciudad zu bestehen, werden allerdings alle Kräfte des HSV vonnöten sein. "Ich bin mir sicher, dass dort eine unfassbare Stimmung herrschen wird. Wir müssen kämpfen wie die Löwen, und dazu werden wir sicherlich auch noch ein wenig Glück benötigen", sagt Rechtsaußen Hans Lindberg.

Kiel will bei den Löwen alles klar machen

Eine überkochende Atmosphäre ist auch in Kiel zu erwarten, wo der THW den knappen Vorsprung des 29:28-Hinspielsiegs gegen die Löwen verteidigen will. Doch der vermeintliche Vorteil des Auswärtserfolgs könnte sich als trügerisch erweisen. "Es ist noch gar nichts entschieden. Das ist ein gefährliches Ergebnis. Wenn wir nicht 100 Prozent geben, laufen wir Gefahr, den Vorteil schnell wieder zu verspielen", sagt Kiels Rückraumstar Momir Ilic.

Die große Chance auf den Halbfinal-Einzug will man sich dennoch nicht nehmen lassen: "Wir haben es selbst in der Hand und wissen, dass wir gegenüber dem Hinspiel zulegen können." Davon sind allerdings auch die Löwen überzeugt. "Im Hinspiel haben wir nicht unsere optimale Leistung gebracht", sagt Olafor Stefansson, der die Champions League bereits einmal mit den SC Magdeburg (2002) und dreimal mit Ciudad (2006, 2008, 2009) gewann.

Mit einer Steigerung in Kiel seit immer noch alles drin, so der Isländer: "Wir haben weiter alle Chancen aufs Weiterkommen. Wir können in Kiel gewinnen."

Sandström bereitet Ciudad Kopfschmerzen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung