Golf

Kaymer brilliert beim Comeback in Castellon

SID
Martin Kaymer ist in Castellon erfolgreich
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Martin Kaymer hat nach wochenlanger Pause ein starkes Comeback gefeiert. Beim Castello Masters liegt der 24 Jahre alte Golfprofi aus Mettmann vorerst an der Spitze.

Deutschlands neuer Golfstar Martin Kaymer hat bei seinem Comeback nach siebenwöchiger Zwangspause gleich ein großes Ausrufezeichen gesetzt.

Der 24-Jährige aus Mettmann benötigte nach seiner 63er-Runde zum Auftakt beim zur Europa-Tour zählenden Castello Masters in Spanien auf der zweiten Runde 67 Schläge und teilte sich damit zwischenzeitlich die Führung mit dem Australier Robert Allenby.

Abbruch wegen Dunkelheit

Der drittplatzierte Sergio Garcia liegt einen Schlag hinter dem Führungsduo. Allerdings konnte der Spanier wegen der hereinbrechenden Dunkelheit seine zweite Runde nicht komplett beenden. Garcia muss am Samstag noch drei Löcher spielen.

"Ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass ich unter 70 spiele. Ich wusste gar nicht, was ich erwarten sollte. Aber ich genieße es, hier zu spielen und einfach die anderen Jungs wiederzusehen", sagte Kaymer.

Der 24-Jährige hatte erst am Freitag seine Auftaktrunde beendet. Sie war am Donnerstag wegen starker Winde zunächst mehr als drei Stunden unter- und später abgebrochen worden.

Zehenbrüche nach Kart-Unfall

Der Weltranglistenzwölfte, der Ende August bei einem Kart-Unfall in den USA Zehenbrüche erlitten hatte, bekam nach einem eineinhalbwöchigen Training von seinem Arzt "grünes Licht" für eine Rückkehr in den Turnier-Zirkus - und zeigte prompt alte Klasse.

Marcel Siem benötigte 71 und 70 Schläge für seine ersten beiden Runden und liegt im Mittelfeld. Der Ratinger dürfte damit den Cut für die beiden Schlussrunden geschafft haben. Siem hatte sich am vergangenen Sonntag mit Platz vier in Vilamoura/Portugal die Tour-Karte 2010 gesichert.

Kaymer will in Castellon seine gute Ausgangsposition im "Race to Dubai" wahren.

Mit einer Jahres-Gewinnsumme von 1.982.055 Euro war er während seiner Abwesenheit in der europäischen Rangliste von Rang eins auf drei zurückgefallen. In Dubai werden Ende November insgesamt rund zehn Millionen Euro ausgeschüttet, darunter fünf Millionen an Bonuszahlungen für die besten 15 im "Race to Dubai".

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