Donnerstag, 31.10.2013

Aalen-Präsident dreht Geldhahn zu

Scholz zieht sich 2014 zurück

Zweitligist VfR Aalen muss sich auf eine Zeit ohne seinen Präsidenten und Retter Berndt-Ulrich Scholz einstellen.

Der VfR Aalen muss sich auf schwere Zeiten einstellen. Foto: Sascha Traut
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Der VfR Aalen muss sich auf schwere Zeiten einstellen. Foto: Sascha Traut

Der 74-Jährige, der dem Verein vor der Saison mit einer Bürgschaft von mehr als sechs Millionen Euro die Lizenz gesichert hatte, wird sich Ende Februar 2014 nach neun Jahren an der VfR-Spitze zurückziehen. Scholz führte als Rücktrittsgrund sein Alter an.

Aalen stehen damit wohl auch finanzielle Einschnitte bevor. "Es ist nicht dauernd möglich, den Verein mit Millionenbeiträgen zu unterstützen. Irgendwann muss sich dann der Verein mal auf eigene Füße stellen. Irgendwann kommt die Zeit, wo man nicht mehr da ist", sagte Scholz am Mittwochabend dem "SWR Hörfunk" nach der Mitgliederversammlung. Der Unternehmer wolle sich ab März 2014 aber gerne im Aufsichtsrat engagieren.

Suche nach Nachfolger läuft

Geschäftsführer Ferdinand Meidert bezeichnete die derzeitige finanzielle Situation des Klubs als "zufriedenstellend. Es gibt kein Problem, die Saison zu Ende zu spielen."

Der Aufsichtsrat unter Führung von Jörn P. Makko müsse nun einen neuen Präsidenten suchen. Die Position sei aber nicht automatisch mit einem Engagement als Sponsor verknüpft. "Es war bei Herrn Scholz der Fall, ist aber keine Voraussetzung", sagte Meidert.

Der VfR Aalen im Überblick


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