Cottbus: Endlich Herz, Leidenschaft und Spaß

SID
Freitag, 16.10.2009 | 10:08 Uhr
Der Makedonier Igor Mitreski will mit Energie Cottbus den 1. FC Kaiserslautern ärgern
© Getty
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Am 9. Spieltag der 2. Bundesliga trifft Energie Cottbus auf den Tabellenzweiten 1. FC Kaiserslautern. In Oberhausen kommt es zum Duell der Standard-Götter.

Der 9. Spieltag der 2. Bundesliga beginnt bereits heute mit drei Begegnungen. Der 1. FC Kaiserslautern muss als Tabellen-Zweiter in die Lausitz.

Dort wird sich die Mannschaft von Trainer Marco Kurz vor allem auf die starke Abwehr (nur fünf Gegentore) verlassen, dass die Pfälzer weiterhin das bisher einzige ungeschlagene Team der Liga bleiben (ab 20.30 Uhr im LIVE-TICKER und auf SKY).

Im Gegensatz zu den Gastgebern, die mit 16 Gegentoren die zweitschlechteste Abwehr nach dem FSV Frankfurt haben und derzeit einen enttäuschenden zehnten Platz belegen.

"Ich will endlich, dass meine Jungs die Trainingsleistungen auf dem Platz abrufen. Wir haben schon oft sehr gut trainiert. Und wenn der Anpfiff des Schiedsrichters erfolgte, war die Überzeugung aus dem Training wie weg geblasen. Lautern spielt mit Herz und Leidenschaft und Spaß. Das können und müssen wir auch", sagte Energie-Coach Pele Wollitz.

Arminia will Tabellenspitze verteidigen

Bereits ab 18 Uhr findet die Partie beim Tabellenführer Arminia Bielefeld statt. Die Ostwestfalen wollen ihre Serie von fünf Siegen in Folge gegen die Alemannia aus Aachen verteidigen.

Diese steht derzeit zwar nur auf dem 13. Tabellenplatz, ist aber ebenfalls seit drei Partien ungeschlagen. Da die Gastgeber die letzten vier Spiele kein Gegentor kassiert haben, müssen die Aachener (bisher nur 8 Tore) im Angriff zulegen.

Stanislawski: "RWO sehr diszipliniert"

Zeitgleich empfängt Rot-Weiß Oberhausen den FC St. Pauli. Die punktgleichen Tabellennachbarn (Platz fünf und vier mit je 16 Punkten) weisen eine identische Statistik auf (fünf Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen).

Jürgen Lugingers Überraschungsmannschaft aus dem Ruhrgebiet hat beim Heimspiel den Vorteil, die letzten fünf von sechs Liga-Spielen ohne Gegentreffer gewonnen zu haben. Die Gäste vom Millerntor meldeten sich nach einer Serie von Niederlagen mit einem 3:1 gegen 1860 zurück.

Pauli-Coach Holger Stanislawski warnt: "Die Mannschaft von RWO ist sehr diszipliniert und schwierig zu spielen. Besonders bei Standards sind wir gewarnt."

Oberhausen traf bereits sechs Mal nach ruhenden Bällen - genauso oft wie St. Pauli. Das ist spitze in der zweiten Liga.

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