WM 2010

Hitzfelds WM-Debüt gegen Spanien

SID
Dienstag, 15.06.2010 | 13:42 Uhr
Für Ottmar Hitzfeld ist es die erste WM
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Urawa -
Hiroshima
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Für Trainerfuchs Ottmar Hitzfeld ist es das späte WM-Debüt, für Spanien soll es der erste Schritt zum ersehnten WM-Titel sein.

Der Fußball-Europameister und Topfavorit will mit einem Sieg gegen Außenseiter Schweiz am Mittwoch in Durban (Mi. 15.45 Uhr im LIVE-TICKER und auf SKY) ein Zeichen setzen.

"Wir sind hungrig auf den Titel und können zeigen, das wir die Besten bei diesem Turnier sind", sagte Mittelfeldstar Cesc Fabregas vom FC Arsenal.

Vor zwei Jahren hatten die Iberer endlich den Fluch vertrieben und mit dem 1:0-Finalerfolg in Wien gegen Deutschland die EM-Krone geholt.

Das soll nun auch endlich bei einer Weltmeisterschaft gelingen. "Wir sind heiß darauf zu zeigen, dass dies unser Moment ist und wir die Besten sein können", meinte Fabregas weiter.

Iberer setzen auf mannschaftliche Geschlossenheit

Der 23-Jährige, der vom FC Arsenal zum FC Barcelona wechseln will, setzt auf die mannschaftliche Geschlossenheit und die mentale Strategie von vor zwei Jahren.

"Wir haben von Spiel zu Spiel gedacht", sagte er und erinnerte an die WM in Deutschland: "Da waren wir stark bis ins Viertelfinale und hatten gegen Frankreich einen schlechten Tag." Damals verlor der Mitfavorit 1:3 gegen die bis dato schwachen Franzosen.

Ähnliches geschah im vergangenen Jahr beim 0:2 im Confed-Cup-Halbfinale gegen die USA, der einzigen Niederlage in 53 Spielen seit der WM 2006.

Unter Nationaltrainer Vicente Del Bosque, Nachfolger von Europameistercoach Luis Aragones, gewannen die Iberer 25 Spiele und verloren nur das gegen die USA. Die WM-Qualifikation wurde perfekt absolviert.

Direkter Vergleich spricht gegen Eidgenossen

Und für die Schweizer wird es ganz dunkel, wenn man den direkten Vergleich nimmt. 18 Spiele, keinen Sieg, drei Unentschieden und 15 Niederlagen - Tordifferenz 15:45.

"Wir müssen ein, zwei Tore machen, um zu bestehen. Zu Null zu spielen gegen Spanien ist schwierig. Spanien wird mehr Ballbesitz haben, 60, 70 Prozent. Darauf müssen wir uns einstellen", sagte der ehemalige Münchner Meistertrainer Hitzfeld, der nach der geglückten WM-Qualifikation in der Schweiz als "Messias" oder "Superstar" gefeiert wurde.

Der 61-Jährige hat für seinen ersten Auftritt als Nationaltrainer alles getan und auch unter den akustisch extremen Bedingungen in Südafrika vorbereiten lassen.

Zum Training wurden einheimische Fans mit Vuvuzelas eingeladen. Hitzfeld: "Die Spanier sind Europameister. Jeder sagt, dass sie gewinnen werden. Da liegt vielleicht unsere Chance: Die kleine Schweiz ärgert den Favoriten. Wir werden alles geben und versuchen, eine Überraschung zu schaffen."

Frei und Behrami fallen aus

Für diesen Versuch muss Ottmar Hitzfeld, der im direkten Klub-Duell mit seinem Kollegen und Freund Del Bosque 1:2 zurückliegt, aber auf Alexander Frei (Knöchelverletzung) und Valon Behrami (muskuläre Probleme) verzichten.

Dazu kommt dann auch noch, dass sich beim Europameister die personelle Lage entspannt. Andres Iniesta hat seine Oberschenkelprellung auskuriert und steht zur Verfügung. Lediglich Stürmerstar Fernando Torres ist noch angeschlagen.

Die Erwartungen in Spanien sind natürlich groß. Del Bosque wurde vor dem Abflug nach Südafrika eine Liste mit einer Million Fan-Unterschriften überreicht. Und die Helden präsentieren sich selbstbewusst, aber auch vorsichtig.

"Wir sind voller Zuversicht und Kraft und haben eine hohe Moral. Wir haben sehr gut trainiert und sind sehr gut drauf. Trotzdem sollten wir nicht leichtsinnig werden", sagte der defensive Mittelfeldstratege Xabi Alonso.

Schweiz gegen Spanien ohne Frei und Behrami

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung