Sonntag, 20.06.2010

WM 2010

Deco fehlt gegen Nordkorea

Portugal muss im Gruppenspiel gegen Nordkorea auf Mittelfeldregisseur Deco verzichten. Eine Hüftverletzung macht einen Einsatz des 32-Jährigen unmöglich.

Deco bestreitet seine zweite WM-Endrunde
© Getty
Deco bestreitet seine zweite WM-Endrunde

Ohne Mittelfeldspieler Deco, der an einer Hüftverletzung laboriert, muss Portugals Nationalmannschaft zu ihrem zweiten WM-Vorrundenspiel am Montag in Kapstadt gegen Nordkorea (13.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf SKY) antreten.

"Unsere medizinische Abteilung hat ihn untersucht und keine Verbesserungen an seiner verletzten Hüfte festgestellt. Er hat nicht trainiert und es ist auch nicht empfehlenswert, ihn spielen zu lassen", sagte Portugals Coach Carlos Queiroz und hoffte auf ein schnelles Comeback seines Stars.

"Ich glaube, er sollte für unser letztes Vorrundenspiel gegen Brasilien am Freitag wieder zur Verfügung stehen", meinte Queiroz: "Deco ist ein wichtiger Spieler für uns, aber wir haben in unserem Kader Alternativen."

Gleichzeitig wies der Trainer Spekulationen zurück, dass Decos Fehlen disziplinarische Gründe haben könnte. "Das ist Quatsch. Er hat Schmerzen", betonte Queiroz.

Deco entschuldigt sich nach Kritik

Deco hatte sich nach dem 0:0 zum Turnierauftakt am vergangenen Dienstag gegen die Elfenbeinküste darüber echauffiert, dass er zunächst auf dem rechten Flügel eingesetzt und dann bereits in der 62. Minute ausgewechselt worden war.

Nach der Kritik an der taktischen Maßnahme entschuldigte sich Deco allerdings umgehend und betonte, die Autorität von Queiroz nicht infrage stellen zu wollen.

Unterdessen kehrten die zuletzt ebenfalls angeschlagenen Torhüter Eduardo und Daniel Fernandes nach überstandenen Magenproblemen am Sonntag wieder ins Training zurück.

Australiens Kewell für ein Spiel gesperrt

WM-Stadien: Sky-Walk und afrikanische Erde
Oktober 2009: Das 200-Millionen-Euro-Wahrzeichen der WM ist fast fertig. Soccer City in Johannesburg. Die Farben der Hülle symbolisieren die afrikanische Erde
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Oktober 2009: Das 200-Millionen-Euro-Wahrzeichen der WM ist fast fertig. Soccer City in Johannesburg. Die Farben der Hülle symbolisieren die afrikanische Erde
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94.700 Fans können im Johannesburger Soccer City Stadion das Eröffnungsspiel und das Finale der WM live mitverfolgen. Soccer City: die Heimat des südafrikanischen Fußballs
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Der Ellis Park ist eines der beiden Johannesburger WM-Stadien. Bereits 1982 erbaut, wurde es für die WM 2010 auf 62.000 Plätze erweitert
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Der Ellis Park nach dem Umbau: Das so genannte Coca-Cola Park ist eine moderne Fußballarena mitten in Johannesburg
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Der Ellis Park nach dem Umbau: Das so genannte Coca-Cola Park ist eine moderne Fußballarena mitten in Johannesburg
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Juli 2008: Der Neubau des Moses Mabhida Stadions in Durban wird mit einer Kapazität von 70.000 Sitzplätzen das zweitgrößte Stadion der WM. Ein Halbfinale wird hier ausgetragen
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Die Bögen des Moses Mabhida Stadions in Durban symbolisieren südafrikansiche Einheit. Der 106 Meter hohe Sky Walk ist begehbar
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Das Free State Stadion in Bloemfontein wurde bereits 1952 erbaut und wird für die WM modernisiert und aufgestockt. 45.000 Fans finden hier Platz
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Das Free State Stadion in Bloemfontein wurde bereits 1952 erbaut und wird für die WM modernisiert und aufgestockt. 45.000 Fans finden hier Platz
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März 2009: Das Green Point Stadion im Kapstadt besticht durch seine herrliche Lage direkt am Atlantik. Seine Wellenform erhält eine spezielle Dachkonstruktion aus Glas
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März 2009: Das Green Point Stadion im Kapstadt besticht durch seine herrliche Lage direkt am Atlantik. Seine Wellenform erhält eine spezielle Dachkonstruktion aus Glas
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Kapstadts Perle: Im Green Point Stadion findet eines der beiden Halbfinals statt. 68.000 Zuschauer haben Platz. Nach der WM wird das Stadion eine reine Rugby-Arena
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Januar 2008: Das Nelson Mandela Bay Stadion in Port Elizabeth mit seiner außergewöhnlichen Dachkonstruktion. 43.000 Zuschauer haben hier später Platz
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Ein architektonisches Meisterwerk für 70 Millionen Euro: Das Nelson Mandela Bay Stadion ist bereits fertig. Hier findet das Spiel um Platz drei statt
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Juni 2008: Das Mbombela Stadion in Nelspruit wird extra für die WM gebaut. Hier entsteht auch das neue Medienzentrum
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Oktober 2009: Das Mbombela Stadion in Nelspruit fasst 46.000 Zuschauer. Die Pfeiler sind der Form von Giraffenköpfen nachempfunden
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Juli 2008: Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane wurde für 112 Millionen Euro extra für die WM 2010 gebaut. Polokwane ist die nördlichste Spielstätte
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Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane fasst 45.000 Zuschauer. Es wurde nach einem berühmten Gegner des Apartheit-Regimes benannt
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Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane fasst 45.000 Zuschauer. Es wurde nach einem berühmten Gegner des Apartheit-Regimes benannt
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Mit 42.000 Sitzplätzen ist der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenburg das kleinste Stadion der WM in Südafrika
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Der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenburg nord-westlich der Hauptstadt Johannesburg wurde 1999 für 33 Millionen Euro umgebaut
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Im alt-ehrwürdigen Loftus Versfeld Stadion in Südafrikas Hauptstadt Pretoria haben 50.000 Zuschauer Platz. "Loftus" ist eines des ältesten Stadien in Südafrika
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