WM 2010

Kaiser kritisiert Englands Kick and Rush

SID
Dienstag, 15.06.2010 | 11:14 Uhr
Franz Beckenbauer kritisiert die englische Spielweise
© Getty
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Deutschlands Fußball-Lichtgestalt Franz Beckenbauer hat die Spielweise der englischen Nationalmannschaft beim 1:1 in deren WM-Auftaktspiel gegen die USA harsch kritisiert.

"Was ich in dieser Begegnung gesehen habe, hatte nicht viel mit Fußball zu tun. Es war ein Rückfall in die alten, schlechten Zeit des Kick and Rush. Ich weiß nicht, ob Trainer Fabio Capello soviel ändern kann. Die Engländer werden dafür bestraft, dass in der Premier League nur sehr wenige englische Spieler zum Einsatz kommen. Die ausländischen Spieler werden bevorzugt", schrieb der Kaiser in einer Kolumne in der südafrikanischen Zeitung "Times".

"Der Kaiser tritt uns in die Fresse", titelte das daraufhin das englische Massenblatt "The Sun". Die Three Lions hatten am vergangenen Samstag gegen die Amerikaner nicht überzeugt, allerdings den Sieg durch einen kapitalen Fehler des englischen Torhüters Robert Green leichtfertig verschenkt.

Souveräne WM-Qualifikation

Der englische Teammanager Fabio Capello hatte vor geraumer Zeit ebenfalls die geringe Anzahl englischer Spieler in der Premier League beklagt.

In der WM-Qualifikation hatte der Weltmeister von 1966 unter dem italienischen Fußballlehrer allerdings voll überzeugt.

Nach acht Siegen in den ersten acht Spielen holten sich die Three Lions vorzeitig die Tickets für Südafrika und erzielten so viele Tore wie noch nie in einer WM-Qualifikation (34 in zehn Spielen).

Bei der WM in Südafrika muss Capello die verletzten Stars David Beckham und Rio Ferdinand ersetzen. Außerdem ist der weitere WM-Einsatz von Innenverteidiger Ledley King aufgrund einer Adduktorenverletzung fraglich.

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