Nigeria: Staatspräsident zieht Nationalelf zurück

SID
Mittwoch, 30.06.2010 | 16:36 Uhr
Für die Nigerianer war schon nach der Gruppenphase die WM 2010 vorbei
© Getty
Advertisement
World Cup
45 Min. nach Abpfiff: Schaue die WM-Highlights auf DAZN
World Cup
Belgien -
Tunesien (Highlights)
World Cup
Südkorea -
Mexiko (Highlights)
World Cup
Deutschland -
Schweden (Highlights)
World Cup
England -
Panama (Highlights)
World Cup
Japan -
Senegal (Highlights)
World Cup
Polen -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Saudi-Arabien -
Ägypten (Highlights)
World Cup
Uruguay -
Russland (Highlights)
World Cup
Spanien -
Marokko (Highlights)
World Cup
Iran -
Portugal (Highlights)
World Cup
Australien -
Peru (Highlights)
World Cup
Dänemark -
Frankreich (Highlights)
World Cup
Nigeria -
Argentinien (Highlights)
World Cup
Island -
Kroatien (Highlights)
J2 League
Fagiano -
Tokyo Verdy
World Cup
Südkorea -
Deutschland (Highlights)
World Cup
Mexiko -
Schweden (Highlights)
World Cup
Schweiz -
Costa Rica (Highlights)
World Cup
Serbien -
Brasilien (Highlights)
World Cup
Senegal -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Japan -
Polen (Highlights)
World Cup
Panama -
Tunesien (Highlights)
World Cup
England -
Belgien (Highlights)

Nigerias Staatschef Goodluck Jonathan hat nach der enttäuschenden WM in Südafrika angekündigt, die Super Eagles für zwei Jahre von internationalen Wettbewerben auszuschließen.

Der nigerianische Staatspräsident Goodluck Jonathan hat nach dem Vorrunden-Aus der Nationalmannschaft und den enttäuschenden Leistungen bei der WM in Südafrika zu drastischen Maßnahmen gegriffen. Das Staatsoberhaupt schloss das Team für die kommenden zwei Jahre von allen internationalen Wettbewerben aus.

"Der Präsident hat die Anweisung gegeben, dass Nigeria in den nächsten zwei Jahren von allen internationalen Fußball-Wettbewerben zurückgezogen wird, um den Fußball in Nigeria neu zu organisieren", sagte Ima Niboro, ein Berater von Jonathan, "diese Anweisung war notwendig aufgrund der schwachen Vorstellungen bei der Weltmeisterschaft."

Nigeria droht Suspendierung durch die Fifa

Das Dekret des Staatspräsident widerspricht allerdings den Regeln des Fußball-Weltverbandes FIFA, der eine Einmischung von politischer Seite in die Autonomie des nationalen Verbandes strikt ablehnt. Dem nigerianischen Fußball-Verband droht nun die Suspendierung durch die FIFA.

"Wir haben noch keine offizielle Information vom nigerianischen Verband über diesen speziellen Fall erhalten. Aber generell ist die FIFA-Politik hinsichtlich politischer Einmischung hinreichend bekannt. Unsere Statuten verbieten jegliche Form politischer Einmischung", teilte die FIFA mit.

Die Super Eagles hatten bei der WM in Südafrika gegen Argentinien (0:1) und Griechenland (1:2) jeweils verloren, waren gegen Südkorea (2:2) über ein Unentschieden nicht hinausgekommen. Damit wurden die hochgehandelten Nigerianer nur Gruppenletzter.

Erkenntnisse des 3. WM-Spieltages: Der schlechteste kommt aus Nigeria

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung