Geht Feghouli zum Schnäppchenpreis?

SID
Sofiane Feghouli könnte ab Sommer für einen neuen Klub jubeln
© getty

Es läuft noch nicht beim FC Valencia. Zuletzt verlor der spanische Champions League Teilnehmer bei Athletic Blibao mit 1:3 und rutschte auf den 9. Tabellenplatz ab. Zu wenig für die hohen Ansprüche für das Team von Shkodran Mustafi, der im Sommer dank Investor Peter Lim über 140 Millionen in neues Personal investierte und neben den Klubs aus Madrid und dem FC Barcelona die vierte Kraft in Spanien werden will.

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Nun droht Valencia auch noch der Verlust einer ihrer Schlüsselspieler: Sofiane Feghouli. Der Algerier kam bisher in zehn der elf Pflichtspiele zum Einsatz und gehört damit zu den konstanten Stützen von Trainer Nuno Espirito Santo. Im Sommer läuft allerdings der Vertrag des agilen Flügelstürmers aus, eine Einigung scheiterte bislang an den Gehaltsforderungen des Algeriers.

Grundsätzlich will Valencia mit seinem Star verlängern, doch "es ist kein leichter Job", zitiert die Marca Valencias Klub-Chefin Layhoon Chan. Denn Feghouli will zu den Topverdienern aufsteigen. Dabei will auch er verlängern. "Ich warte seit Februar 2014 darauf, zu verlängern."

Rückt der Algerier nicht von seinen Forderungen ab, muss er womöglich noch länger warten, denn auch Valencia ist nicht gewillt, von seinen Vorstellungen abzurücken. Allerdings bekommt der Champions-League-Finalist von 2000 und 2001 nun Druck, denn wie die Marca weiter berichtet, stehen die europäischen Top-Klubs bereits Schlange, um den 25-Jährigen unter Vertrag zu nehmen.

Der AS Rom soll bereits vorstellig geworden sein und Feghouli ein Gehalt von drei Millionen pro Jahr bieten. Das spielt Feghouli im Vertragspoker in die Karten. Auch der türkische Spitzenklub Fenerbahce bestätigte auf seiner offiziellen Homepage, dass man sich "mit Valencias Verantwortlichen wegen Feghoulis Transfer getroffen hat."

Sofiane Feghouli im Steckbrief

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