Dienstag, 25.03.2014

Präsident hofft auf Ruhe im Klub

Stadion wichtiger als Neymar-Transfer

Josep Maria Bartomeu, Präsident des FC Barcelona, hofft, dass nach der Ankündigung des Stadion-Ausbaus wieder Ruhe in den Klub einkehrt. Der Transfer von Neymar, der deutlich teurer als zunächst angekündigt war, hatte hohe Wellen bei den Katalanen geschlagen.

Josep Maria Bartomeu hofft auf mehr Ruhe im Klub
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Josep Maria Bartomeu hofft auf mehr Ruhe im Klub

Der französischen Nachrichtenagentur AFP sagte Bartomeu vor der am 5. April geplanten Mitgliederabstimmung über den Ausbau des altehrwürdigen Camp Nou: "Dieses Projekt wird 50 oder 60 Jahre Bestand haben. Es ist ein großes Vorhaben unseres Klubs und äußerst wichtig."

Dass die Außenwahrnehmung des Vereins nach den dubiosen Steuervorwürfen und des Geschacheres um die tatsächliche Ablösesumme Neymars gelitten hat, glaubt Bartomeu dagegen nicht: "Wir haben uns schon immer an unsere Prinzipien gehalten. Wir vertreten die Werte, die für Barcelona stehen und werden das auch in Zukunft machen." Der Präsident bekräftigte erneut, dass Barcelona im Fall Neymar "absolut ruhig" sei. "Wir haben den Transfer legal und rechtens abgewickelt."

Probleme beim Neymar-Transfer

Der spanische Fiskus hatte Mitte Februar ein formales Ermittlungsverfahren gegen die Katalanen wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung aufgrund der mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten beim Neymar-Transfer aufgenommen. Der Renommierklub hatte daraufhin laut eigener Darstellung "freiwillig" 13,5 Millionen Euro gezahlt. Dies sei aber keines Falls als ein Schuldeingeständnis zu werten.

Ursprünglich sollte der brasilianische Superstar 57,1 Millionen Euro kosten, am Ende stellte sich heraus, dass sich die tatsächlichen Kosten Neymar auf insgesamt 86,2 Millionen Euro belaufen hatten.

Historisches Spiel gegen Celta Vigo

Am Mittwoch gegen Celta Vigo bestreiten die Katalanen ihr 1000. Ligaspiel im heimischen Camp Nou. 1957 waren sie das erste Mal in dem Fußball-Tempel mit fast 100.000 Plätzen angetreten, damals gab es einen 6:1-Sieg gegen Real Jaén. Von den bisherigen 999 Partien gewann Barca 754, 157 endeten Remis, nur 88 wurden verloren.

Ein weiterer Meilenstein ist am Mittwoch in Reichweite: Ein Sieg wäre der 1000. Heim-Erfolg in der Liga seit Gründung der Primera División 1929. Zuvor hatte Barcelona im Camp de Les Corts gespielt, das 1966 abgerissen wurde.

Der Kader des FC Barcelona in der Übersicht


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