Sonntag, 30.03.2014

Serie A, 31. Spieltag

Neapel beendet Juventus-Serie

Am 31. Spieltag der Serie A verliert Juventus das Topspiel in Neapel. Kaka führt Milan zum klaren Sieg gegen Chievo. Die Roma setzt ihren tollen Lauf ungebremst fort. Der AC Florenz muss im Kampf um die Europa League einen Rückschlag hinnehmen.

Callejon brachte Neapel in der ersten Halbzeit gegen Juve in Führung
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Callejon brachte Neapel in der ersten Halbzeit gegen Juve in Führung

SSC Neapel - Juventus Turin 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Callejon (37.), 2:0 Mertens (81.)

Im Spitzenspiel der Serie A ärgerte der Tabellendritte SSC Neapel den fast sicheren Meister Juventus Turin und wahrte damit die Chance, dem AS Rom noch die direkte Qualifikation für die Champions League streitig zu machen. Bei den Gästen, die seit 13 Jahren keinen Sieg im Stadion San Paolo einfahren konnten, machte sich das Fehlen von Carlos Tevez bemerkbar.

Neapel setzte die Alte Dame von Anfang an stark unter Druck. Es war einzig Gianluigi Buffon zu verdanken, dass Juventus die stürmische Anfangsphase unbeschadet überstand. In der 37. Spielminute war der Keeper dann aber machtlos. Callejon brachte eine Flanke von Insigne im Kasten der Gäste unter.

Juventus kam in der zweiten Halbzeit zwar besser ins Spiel, allerdings fehlte der Mannschaft von Antonio Conte die Zielstrebigkeit und Kreativität im Angriff. Der eingewechselte Belgier Mertens sorgte mit seinem ersten Ballkontakt für die Entscheidung (81.). Damit riss für den Tabellenführer auch eine beeindruckende Serie von 22 ungeschlagenen Spielen in der Liga.

AC Milan - Chievo Verona 3:0 (2:0)

Tore: 1:0 Balotelli (4.), 2:0 Kaka (27.), 3:0 Kaka (54.)

Gegen den abstiegsbedrohten Klub aus Verona ging es, wie auch in den restlichen Partien in der Serie A, für das Seedorf-Team nur noch um die Rettung der Ehre. Und Milan gelang ein Blitzstart. Mario Balotelli besorgte die frühe Führung der Rossonieri, nachdem er eine Flanke von Rami im Tor der Gäste unterbrachte.

Star des Spiels war allerdings in zweierlei Hinsicht ein anderer: der Brasilianer Kaka. In seinem 300. Spiel für Milan führte der 31-Jährige seine Mannschaft zu einem ungefährdeten Sieg. Besonders sein Treffer zum Endstand erinnerte an Weltklasse-Leistungen aus vergangenen Tagen.

Nach dem Keisuke Honda seine Chance kläglich vergab, kam Kaka am Strafraum-Eck an den Ball und schlenzte die Kugel sehenswert in den Winkel. Milan steht damit nun auf dem achten Platz in der Tabelle. Eine Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb in der nächsten Saison liegt jedoch weiterhin in weiter Ferne.

Sassuolo Calcio - AS Roma 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Destro (16.), 0:2 Bastos (90.+6)

Kuriose Szenen kurz vor der Pause in Sassuolo: Geschlagene fünf Minuten wurde auf dem Feld hitzig zwischen den Parteien diskutiert, nachdem Roma-Verteidiger Mehdi Benatia Sassuolos Nicola Sansone vermeintlich zu Fall gebracht hatte. Nach quälend langen Momenten entschied Referee Nicola Rizzoli auf Schiedsrichterball und nahm dem Heimteam damit die Hoffnung auf einen Strafstoß.

Die Top-Torjäger der Serie A 2013/14
Rang 1: Ciro Immobile vom FC Turin (22 Tore)
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Rang 1: Ciro Immobile vom FC Turin (22 Tore)
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Rang 2: Luca Toni von Hellas Verona (20 Tore)
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Rang 2: Luca Toni von Hellas Verona (20 Tore)
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Rang 3: Carlos Tevez von Juventus (19 Tore)
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Rang 3: Carlos Tevez von Juventus (19 Tore)
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Rang 4: Antonio di Natale von Udinese Calcio (17 Tore)
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Rang 4: Antonio di Natale von Udinese Calcio (17 Tore)
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Rang 4: Gonzalo Higuain vom SSC Neapel (17 Tore)
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Rang 4: Gonzalo Higuain vom SSC Neapel (17 Tore)
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Rang 4: Rodrigo Palacio von Inter Mailand (17 Tore)
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Rang 4: Rodrigo Palacio von Inter Mailand (17 Tore)
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Rang 6 Domenico Berardi von Sassuolo Calcio (16 Tore)
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Rang 6 Domenico Berardi von Sassuolo Calcio (16 Tore)
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Rang 7: Llorente von Juventus Turin (16 Tore)
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Rang 7: Llorente von Juventus Turin (16 Tore)
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Rang 7: Giuseppe Rossi vom AC Florenz (16 Tore)
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Rang 7: Giuseppe Rossi vom AC Florenz (16 Tore)
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Rang 10: Alberto Gilardino von Genua (15 Tore)
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Rang 10: Alberto Gilardino von Genua (15 Tore)
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Rang 10: Paulinho vom AS Livorno (15 Tore)
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Rang 10: Paulinho vom AS Livorno (15 Tore)
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Rang 10: Jose Callejon vom SSC Neapel (15 Tore)
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Rang 10: Jose Callejon vom SSC Neapel (15 Tore)
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Rang 13: Mario Balotelli vom AC Milan (14 Tore)
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Rang 13: Mario Balotelli vom AC Milan (14 Tore)
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Rang 14: Alessio Cerci vom FC Turin (13 Tore)
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Rang 14: Alessio Cerci vom FC Turin (13 Tore)
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Rang 14: Mattia Destro von AS Rom (13 Tore)
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Rang 14: Mattia Destro von AS Rom (13 Tore)
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Rang 14: Alberto Paloschi von Chievo Verona (13 Tore)
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Rang 14: Alberto Paloschi von Chievo Verona (13 Tore)
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Rang 14: German Denis von Atalanta Bergamo (13 Tore)
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Rang 14: German Denis von Atalanta Bergamo (13 Tore)
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So ging es mit 0:1 in die Kabinen. Mattia Destro hatte nach 16 Minuten zugeschlagen und erneut untermauert, der Garant für die wichtigen Tore für die Giallorossi zu sein. Der Nationalstürmer traf erstmals in seiner Karriere im vierten Spiel in Folge. Die Hälfte des Tores gehörte allerdings Radja Nainggolan, der eine Unachtsamkeit der Defensive nutzte, den Ball abjagte und perfekt in den Lauf seines Mitspielers passte. Destro musste nur noch einschieben.

Im zweiten Durchgang versuchte Sassuolo noch einmal etwas nach vorne und die Roma wandelte auf einem schmalen Grat, da sie einige Chancen zur Vorentscheidung liegen ließ. So begann in den Schlussminuten - samt sechs Minuten Nachspielzeit wegen vieler Behandlungspausen - das Zittern. Mit dem Schlusspfiff erlöste der eingewechselte Ex-Schalker Michel Bastos endgültig seine Farben. Die Vizemeisterschaft scheint den Hauptstädtern kaum noch zu nehmen.

Sampdoria Genua - AC Florenz 0:0

Die Leistung der Fiorentina war lange so trist wie die grauen Auswärtstrikots. Ohne die verletzten Mario Gomez, Giuseppe Rossi und Co. fand die Viola-Offensive in Genua lange Zeit überhaupt nicht statt - bis zur 78. Minute, als sich Juan Vargas ein Herz fasste und einen Freistoß aus knapp 30 Metern ans Lattenkreuz nagelte. Der Ball sprang jedoch von der Linie wieder ins Feld und besiegelte das leistungsgerechte Remis, das für die Gäste im Kampf um Europa viel zu wenig ist.

Im Stadio Luigi Ferraris war zunächst nur die Samp zu sehen. Die Fiorentina war gegen die Gastgeber, zuletzt mit vier Siegen aus fünf Spielen in guter Form, überwiegend mit Defensivaufgaben befasst. Im letzten Spielfelddrittel fiel der Mihajlovic-Elf aber nichts Substanzielles ein - so bekamen die Zuschauer ein zähes, an Höhepunkten armes Spiel zu sehen. Ein direkter Freistoß von Manolo Gabbiadini, von Neto sehenswert pariert, blieb die einzig nennenswerte Aktion der ersten Hälfte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Genua das aktivere Team. Florenz befreite sich nur zögerlich aus der Lethargie, nahm nach gut einer Stunde zumindest gleichwertig am Spiel teil. Das Niveau blieb aber weiter erschreckend schwach, nur eine Einzelleistung konnte noch die Entscheidung herbeiführen. Der Vargas-Hammer blieb jedoch das einzige, letztlich nicht von Erfolg gekrönte Statement.

Die Serie A im Überblick

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Adrian Bohrdt

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