Serie A

Italienische Klubs stehen mächtig in der Kreide

SID
Dienstag, 01.06.2010 | 18:41 Uhr
Inter-Boss Massimo Moratti kann trotz Triple-Gewinn keine positive Bilanz vorweisen
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Serie A
SoLive
Santos -
Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta

Die Serie A macht erneut Negativ-Schlagzeilen: Die Klubs der Profiliga sind insgesamt mit 1,8 Milliarden Euro verschuldet. Triple-Gewinner Mailand bildet den Krösus der Schuldner.

Die finanzielle Schieflage der Serie-A-Klubs sorgt in Italien weiter für Besorgnis. Trotz strenger Sparprogramme und Kürzungen bei den Spielergehältern weisen die 20 Top-Vereine eine Verschuldung von insgesamt 1,8 Milliarden Euro auf. In den letzten zehn Jahren hat die Serie A insgesamt zwei Milliarden Euro Verluste angesammelt.

Der höchstverschuldete Klub in Italien ist Champions-League-Sieger Inter Mailand, der ein Minus in Höhe von 431,55 Millionen Euro vorweist. Dank der Prämien für das gelungene Triple (Pokal, Meisterschaft und Champions League) hofft Inter-Chef Massimo Moratti, den Schuldenberg unter Kontrolle zu bringen.

In der Saison 2008/2009 erwirtschaftete Inter 196,5 Millionen Euro und ist damit nach Juventus Turin der Verein mit dem höchsten Umsatz.

Spekulationen über Berlusconi-Klub

Auf Platz zwei im Ranking der Schuldenklubs steht Inters Stadtrivale AC Mailand, der mit 364,13 Millionen Euro in der Kreide steht. Der Verein des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi erwirtschaftete jedoch immerhin 196,5 Millionen Euro.

Wegen der hohen Verschuldung des lombardischen Topligisten kursieren seit Monaten Gerüchte über Berlusconis Pläne, einen Minderheitsanteil an einen finanzstarken Partner zu verkaufen. Zuletzt hatten italienische Medien über Verhandlungen mit dem russischen Gaskonzern Gazprom berichtet.

Kleine Klubs mit wenigen Schulden

Düster bleibt auch die Lage des börsennotierten Klubs Lazio Rom, der rote Zahlen in Höhe von 129 Millionen Euro schreibt.

Der Turiner Spitzenverein Juventus begnügt sich mit einer Verschuldung von 109,48 Millionen Euro, knapp vor dem börsennotierten Klub AS Rom mit 99,73 Millionen Euro.

Die beste finanzielle Lage weisen kleinere Klubs vor. Livorno Calcio hat lediglich 16,16 Millionen Euro Schulden.

FC Genua angeblich an Toni interessiert

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung