Fussball

FC Arsenal: Unai Emery legte Shkodran Mustafi einen Wechsel nahe

Von SPOX
Shkodran Mustafi steht aktuell noch beim FC Arsenal unter Vertrag.

Unai Emery, Cheftrainer des FC Arsenal, hat Innenverteidiger Shkodran Mustafi einen Abschied von den Gunners nahegelegt. "Ich habe am Ende der letzten Saison, zu Beginn dieser Vorbereitung und nun auch vor gut zwei Wochen mit ihm gesprochen. Ich sagte ihm, dass er gehen darf", verriet der Spanier vor dem Premier-League-Auftakt Arsenals bei Newcastle United am Sonntag.

Da das Transferfenster in den europäischen Ligen überwiegend noch bis Ende August geöffnet ist, könnte sich der 27-Jährige noch nach einem neuen Arbeitgeber umschauen.

Durch den Wechsel von David Luiz vom FC Chelseazum Stadtrivalen fiel Mustafi in der Rangordnung der Innenverteidiger noch einen Platz zurück. In der Vorbereitung musste er sich zumeist hinter Calum Chambers und Sokratis anstellen, die gegen Newcastle dem Vernehmen nach auch in der Startelf stehen werden.

Im Sommer waren die Gunners auf dem Transfermarkt sehr aktiv. "Wir haben uns dazu entschieden, uns generell breiter aufzustellen. Dadurch wollen wir wettkampffähiger sein. Natürlich werden einige andere Spieler auch weniger Spielzeit bekommen", so Emery weiter. Mit Luiz, Kieran Tierney, Dani Ceballos und Nicolas Pepe holte er für vier verschiedene Positionen neue Spieler.

Emery erklärte aber auch, Mustafi sei eine wertvolle Alternative, sollte der Ex-Nationalspieler doch bei den Gunners bleiben: "Im Moment ist er unser Spieler und wenn wir ihn wirklich brauchen, hilft er uns. Ich habe Vertrauen in ihn, er wird das gut machen."

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde der deutsche Weltmeister von 2014 mit der AS Monaco und der AS Rom in Verbindung gebracht. Bei den Fans des Londoner Stadtklubs sorgten viele Fehler Mustafis in der Vergangenheit für Unmut. Auf der USA-Tour und auch im vergangenen Testspiel gegen Olympique Lyon sah sich der Innenverteidiger Pfiffen gegenüber.

Mustafi wechselte im Jahr 2016 vom FC Valencia ins Emirates. Seinerseits zahlte Arsenal 41 Millionen Euro Ablöse für seine Dienste.

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