Fussball

Moyes: Fabregas wollte zu Manchester

Von SPOX
Cesc Fabregas wechselte 2014 vom FC Barcelona schließlich zum FC Chelsea

David Moyes, ehemaliger Trainer von Manchester United, hat Details zu den Transferbemühungen der Red Devils während seine Zeit beim englischen Rekordmeister verraten. So stand Cesc Fabregas (heute Chelsea) kurz vor einem Wechsel zu United und auch Gareth Bale sollte ins Old Trafford gelotst werden.

Im Sommer 2013 stand Bale noch bei Tottenham Hotspur unter Vertrag. Real Madrid wollte ihn verpflichten, ehe United noch in das Rennen einstieg. Moyes erinnerte sich bei BBC Radio Five Live: "Ich habe mehrere Mal mit Gareth Bale gesprochen. Aber er hatte sein Herz schon an einen Transfer zu Real Madrid gehängt. Wir wollten das ändern und versuchten, ihn zu überzeugen. Wir boten damals Tottenham sogar eine höhere Ablöse als Madrid." Dennoch machten die Blancos das Rennen und schnappten sich den Waliser schließlich für 100 Millionen Euro.

Fellaini statt Cesc und Bale

Bei Mittelfeldspieler Fabregas, der zuvor auf der Insel lange für Arsenal gespielt hatte und mittlerweile beim FC Barcelona unter Vertrag stand, scheiterte der Wechsel laut Moyes an Kleinigkeiten.

"Mit Cesc Fabregas telefonierte ich mehrere Male. Er war nicht sicher über seinen Status in Barcelonas Mannschaft", so der Schotte: "Ich erinnere mich, dass er zu mir sagt: "Falls ich im ersten Spiel nicht in der Startelf stehe, strebe ich definitiv einen Wechsel zu Euch an. Und dann stand er im ersten Spiel in der Startelf."

Also zerschlug sich auch dieser Deal. Am Ende holte Moyes Evertons Marouane Fellaini für das Mittelfeld und wurde nach nur zehn Monaten und verpasster Qualifikation für die Champions League in Manchester entlassen.

Beschweren wollte sich Moyes über die gescheiterten Verpflichtungen von Bale und Fabregas allerdings nicht: "Man wartet auf kleine Dinge, die passieren müssen. Das soll aber nicht klingen, als hätte ich Pech gehabt. Dafür kamen andere Spieler. Aber diese beiden sahen für mich aus wie Manchester-United-Spieler."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung