FC Liverpool: Jürgen Klopp muss sich Kritik gefallen lassen

Hamann kritisiert Klopp: "Verstehe ich nicht"

Von Ben Barthmann
Montag, 30.01.2017 | 11:26 Uhr
Jürgen Klopp wurde von Didi Hamann kritisiert
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Der FC Liverpool verlor in den letzten drei Partien und muss sich so manche Kritik anhören. Dietmar Hamann kritisiert Trainer Jürgen Klopp und fordert ein Umdenken.

Swansea City, FC Southampton und nun die Wolverhampton Wanderers - der FC Liverpool konnte keines der letzten drei Partien für sich entscheiden. Trainer Jürgen Klopp wird nun im kicker von Ex-Spieler Didi Hamann kritisiert und zur Verantwortung gezogen.

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"Klopp muss das Aus natürlich auf seine Kappe nehmen", so Hamann, der anmerkt: "Und ich verstehe die Rotation in diesem Maße auch nicht. Sie spielen zwar oft, aber nicht mal im Europacup." Klopp hatte zuletzt immer wieder große Veränderungen bei der Startelf vorgenommen, um die Belastung zu steuern.

Für Hamann hakt es aber besonders am Kader. "Wenn du 4-3-3 spielst, brauchst du schnelle Außenstürmer. Da haben sie aber nur Mane, so wie sie meistens aufstellen", stellt er fest und würde ein anderes System bevorzugen, bei dem die Mitte dominanter auftritt.

Keine "richtigen Strategen"

Der ehemalige Spieler sieht keinen "richtigen Strategen" im Mittelfeld, ebenso sei James Milner hinten links eine Schwachstelle. "Er kann keine Dauerlösung sein", mahnt Hamann. Mannschaftstaktisch müssten die Reds obendrein dazu lernen und gegebenfalls auch ein Ergebnis nur verwalten.

"Die spielt immer im fünften, aber das funktioniert in der Premier League nicht", meint Hamann. Dementsprechend kann er nicht nachvollziehen, weshalb Liverpool Klopp bis 2022 gebunden hat: "Das kann man nur machen, wenn man mal guter Zweiter geworden ist oder den FA Cup gewonnen hat."

Unter Klopp fehle es der Mannschaft an "Mentalität für Finalspiele", der Trainer solle mehr Wert auf die Abwehr legen. "Große Teams baut man über gute Abwehrreihen auf, und offensiv kommt das Sahnehäubchen drauf."

Jürgen Klopp im Steckbrief

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