Merson verhaftet, Hartson mit Wettschulden

SID
Donnerstag, 13.10.2011 | 15:09 Uhr
John Hartson hat mit seiner Spielsucht zu kämpfen
© Getty
Advertisement
Premier League
Huddersfield -
Chelsea
Premier League
Crystal Palace -
Watford (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Stoke (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Arsenal
Premier League
Liverpool -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Everton (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Man United -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Man City (DELAYED)
Premier League
Tottenham -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Premier League
Man City -
Tottenham
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Man United
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Premier League
Everton -
Swansea
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Premier League
Everton -
Chelsea
Premier League
Man City -
Bournemouth
Premier League
Leicester -
Man United
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)

Der ehemalige englische Nationalspieler Paul Merson ist wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Auch sein Ex-Arsenal-Kollege John Hartson hat Probleme.

Der ehemalige englische Nationalspieler Paul Merson ist wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Die 43 Jahre alte Ikone des Mertesacker-Klubs FC Arsenal war am frühen Mittwochmorgen mit einem Lastwagen des britischen Verteidigungsministeriums kollidiert.

Der heutige TV-Experte hatte bereits in der Vergangenheit mit Alkohol- und Drogen-Problemen zu kämpfen. Merson sagte in englischen Medien, dass er am Steuer eingeschlafen sei.

Hartson: Über 340.000 Euro Wettschulden

Auch sein ehemaliger Mitspieler bei Arsenal, John Hartson, hat nach seiner aktiven Karriere mit Problemen zu kämpfen. Seinen größten Feind, den Krebs, hat Hartson besiegt, doch sein schlimmster Gegner hat den früheren walisischen Nationalspieler vernichtend geschlagen. Wegen Wettschulden in Höhe von mehr als 340.000 Euro lebt der 36-Jährige, der einst bei West Ham United über 17.000 Euro in der Woche verdiente, derzeit von rund 286 Euro wöchentlich.

"Ich habe Hunderttausende Pfund verloren, bin wie ein Drogenabhängiger oder Alkoholiker. Es ist ein immerwährender Kampf", sagte Hartson der englischen Boulevardzeitung "The Sun" über seine Abhängigkeit von Sport-Wetten.

2009 wurde Hodenkrebs diagnostiziert

Im Juli 2009 war bei Hartson Hodenkrebs diagnostiziert worden, und die Krankheit breitete sich bald aus. "Ich hatte sieben Tumore in einer Lunge und acht in der anderen. Ich war an einem sehr dunklen Ort, ich dachte, das war's. Dass ich es geschafft habe, ist ein Wunder", sagte er über diese Zeit.

Seine Wettsucht habe ihn erst an den Rande des Todes gebracht, meinte Hartson. "Der ganze Stress und der Druck wegen meiner Probleme haben Tribut gefordert und zum Krebs beigetragen", sagte er.

Hartson hat sein gesamtes Vermögen verspielt, das er sich in 17 Profi-Jahren angespart hatte. "Es brach mir das Herz, als es zwischen meinen Kreditgebern aufgeteilt wurde", sagte er.

Geld geht auf Konto der Ehefrau

Das Geld, das Hartson jetzt als TV-Experte und Gelegenheits-Coach verdient, wird auf das Konto seiner Ehefrau Sarah überwiesen. "Für mich reicht's gerade noch für eine Tüte Chips und eine Dose Cola", sagte der frühere Angreifer, der einen tiefen Einblick in sein Suchtverhalten gewehrte.

Manchmal sei er in der Nacht aufgestanden, um auf Spiele im American Football zu wetten, "obwohl ich davon keinen Schimmer habe". Am nächsten Morgen habe er das Ergebnis im Teletext abgefragt - im Falle eines Gewinns gab es "Frühstück im Bett". Im Einzelfall, sagt Hartson, habe er 10.000 Pfund (rund 11.440 Euro) gesetzt.

Mittlerweile habe er seine "Krankheit", wie er das exzessive Wetten selbst nennt, im Griff. "Aber wenn ich einen Anzug brauche, kauft ihn mir meine Frau. Ich traue mir selbst nicht über den Weg, wenn ich ein paar Tausend Pfund in der Hosentasche habe."

John Hartson im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung