Fussball

La-Liga-Chef Javier Tebas feuert gegen Manchester City und PSG: "Schaden ist massiv"

Von SPOX
Javier Tebas sieht durch City und PSG massive Schäden im internationalen Fußball.

Javier Tebas hat in seiner Funktion als Präsident der spanischen Liga scharfe Kritik an Manchester City und PSG geübt. Durch deren Finanzmodell hat er nachhaltige Schäden im Fußball ausgemacht.

"Das Problem mit PSG und City ist, dass sie von Staaten geführt werden. Einer lebt vom Öl, der andere vom Gas", wird Tebas von der Financial Times zitiert. Beide Klubs würden für eine Inflation im Fußball sorgen: "Der Schaden, den sie anrichten, ist massiv. Andere Klubs müssen verrückte Summen zahlen, nur um ihre Spieler zu halten."

Dementsprechend ist der Liga-Präsident für ein europaweite Regulierung der Finanzen: "Alles Geld, das außerhalb des Fußballs generiert wird, sorgt für diese unüberbrückbare Lücke."

PSG und ManCity standen bereits mehrfach im Visier der Finanzermittler der UEFA, wurden bislang aber kaum relevant belangt.

Javier Tebas und Christian Seifert gegen Reform der Champions League

Unterstützung erhielt Tebas vom deutschen Liga-Präsidenten Christian Seifert. Beiden ist insbesondere die aktuell zur Diskussion stehende Neufassung der Champions League ein Dorn im Auge. Ein System mit Auf- und Abstieg könnte dort ab 2024 für eine Elitebildung sorgen.

Tebas erkennt diesbezüglich eine "Kultur, in der Entscheidungen unter dem Tisch getroffen werden" und klagt an: "Die nationalen Ligen werden viel weniger Geld einbringen." Er erwarte einen Einbruch zwischen 30 und 40 Prozent: "Es wird den nationalen Ligen das Geld nehmen und auf die großen Klubs umverteilen."

Seifert stimmte zu: "Die Ligen, egal ob groß oder klein, werden an Bedeutung verlieren." Tebas' Forderung fiel deutlich aus: "All das muss sofort aufhören!"

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