FIFPro will "Transfer-Wahnsinn" stoppen

Von SPOX
Freitag, 04.08.2017 | 18:17 Uhr
Die FIFPro ist nicht glücklich mit der Transfer-Entwicklung
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Die Internationale Vertretung der Profifußballer (FIFPro) ist nach dem Wechsel von Neymar zu Paris Saint-Germain äußerst erzürnt. In einem offiziellen Statement holte der Generalsekretär Theo van Seggelen zum Rundumschlag aus.

"Der Rekordtransfer des Brasilianers Neymar von Barcelona zu Paris Saint-Germain ist das aktuellste Beispiel, wie der Fußball immer häufiger von einzelnen reichen Gruppen dominiert wird, zumeist von europäischen Klubs", betonte der Niederländer.

"Aufgrund der großen finanziellen Aktivitäten in Europa, bei dem es um signifikante Summen zwischen den beiden Klubs ging, wird von der FIFPro an die Europäische Kommission weitergeleitet, um weitere Untersuchungen im Zuge der Transferregelungen von 2001 zu prüfen", setzte van Seggelen fort.

Die FIFPro möchte damit nicht nur die Vereine, sondern auch die Spieler schützen: "Die Stimulierung des aktuellen Transferreglements hat für die FIFPro hohe Priorität, da man die Rechte der Spieler und der Arbeitgeber versucht zu schützen und die Interessen des Spiels wahren. Der Fußball ist im Reichtum gefangen und Forschungen zeigen, dass in einigen Ligen, wo nachhaltig gearbeitet wird, es einen ausgewogenen und fairen Wettbewerb gibt. Dies ist ein Fundament des Transfersystems."

Auch die FIFA wurde bemängelt

Anschließend wurde auch noch der Weltverband FIFA angeklagt: "Die FIFPro bemängelt einen aufgeblasenen und verzerrten Markt, in dem die Transfersummen eskalieren und die Balance im Wettbewerb zerstört wird. Die Transferregelungen der FIFA sind nicht wettbewerbsfähig, ungerechtfertigt und illegal. Die FIFPro setzt sich für eine neue Balance im Fußball ein, welche den Wahnsinn, im Sinne des Spiels, aller Spieler, Klubs und Fans, beenden soll."

Der brasilianische Nationalspieler Neymar wechselte dank einer Ausstiegsklausel für 222 Millionen Euro Ablöse von Barcelona zu Paris Saint-Germain. Die Zahlung der Summe warf jedoch in den vergangenen Tagen häufig Fragen auf.

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