Wer wird FIFA-Präsident?

SID
Mittwoch, 24.02.2016 | 20:46 Uhr
Am Freitag gibt es einen Nachfolger für den scheidenden Sepp Blatter
© getty
Advertisement
NFL Draft
Fr27.04.
Wo landet der deutsche Wide Receiver?
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
Ligue 1
Caen -
Toulouse
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ de Chile
A-League
Newcastle Jets -
Melbourne City
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
A-League
FC Sydney -
Melbourne Victory
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Super Liga
Napredak -
Roter Stern
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
FC Tokyo
1. HNL
Slaven Belupo -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
PSG
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Premier League
Lok Moskau -
Zenit
Premier League
West Bromwich -
Tottenham
Primera División
Bilbao -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Primera División
Celta Vigo -
La Coruna
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Villarreal -
Valencia
Serie A
Juventus -
Bologna
Primeira Liga
Sporting -
Benfica
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)
J1 League
Hiroshima -
Kobe
Primera División
Málaga -
Alavés
Serie A
Udinese -
Inter Mailand
Premier League
Man City -
Huddersfield
Ligue 1
St. Etienne -
Bordeaux
Serie A
Lazio -
Atalanta
Serie A
SPAL -
Benevento
Serie A
Chievo Verona -
Crotone
Serie A
CFC Genua -
Florenz
Serie A
Neapel -
FC Turin
Superliga
FC Kopenhagen -
Bröndby
Primera División
Atletico Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Lyon -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Monaco
Ligue 1
Dijon -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Montpellier
Ligue 1
Rennes -
Straßburg
Ligue 1
Toulouse -
Lille
Premier League
Chelsea -
Liverpool
Serie A
Sassuolo -
Sampdoria
Premier League
Arsenal -
Burnley (Delayed)
Primera División
FC Barcelona -
Real Madrid
Serie A
Cagliari -
AS Rom
Ligue 1
Marseille -
Nizza
Primeira Liga
FC Porto -
Feirense

Am Freitag ist es soweit: Der Nachfolger von Sepp Blatter wird in Zürich gewählt. Zur Auswahl für das höchste Amt des Weltfußballs stehen fünf Kandidaten. Doch die Entscheidung dürfte zwischen zwei Protagonisten fallen.

Scheich Salman: Der große Favorit - mit dunklem Schatten

Auf der Zielgeraden des wochenlangen Wahlkampfes schaltete Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa noch ein letztes Mal in den Angriffsmodus. Eine "düstere Kampagne" seien die Berichte über seine angebliche Beteiligung an Menschenrechtsverletzungen in seinem Heimatland Bahrain. "Ich verurteile jegliche Form von Menschenrechtsverletzungen", sagte er dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel, "in welchem Land der Welt auch immer!"

Die Vorwürfe vor allem aus Europa hatten den 50-Jährigen während seines gesamten Ringens um Stimmen bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten am 26. Februar in Zürich begleitet - offenbar aber ohne (negative) Folgen. Bei der Suche nach einem Nachfolger für den für acht Jahre gesperrten Joseph S. Blatter läuft alles auf ein Duell mit UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino hinaus. FIFA-Insider sehen den Präsidenten des asiatischen Kontinental-Verbandes AFC dabei vorne, weil er auf die Unterstützung aus Asien und Afrika bauen darf.

Hochgerechnet wären das ohne Abweichler bereits 100 der 209 Stimmen für den Scheich, die absolute Mehrheit (über 50 Prozent) genügt ab dem zweiten Wahlgang zur Inthronisierung. Ob eine Wahl Salmans den krisengeplagten Weltverband allerdings nach vorne bringen könnte - Zweifel sind berechtigt. Der Scheich hat Blatter jahrelang hofiert.

Salman "eine Katastrophe"

"Es wäre eine Katastrophe, wenn Al Khalifa tatsächlich das Rennen machen würde", urteilte der frühere FIFA-Chefreformer Mark Pieth mit Blick auf die schweren Vorwürfe gegen Salman in der FAZ: "Wenn dieser Mann Präsident der FIFA wird, hat sie schlagartig ein viel größeres Problem als Korruption."

Dem Mitglied der königlichen Familie Bahrains sind derartige Vorwürfe allerdings egal, er beharrt darauf, die Lösung für sämtliche Probleme bei der FIFA zu sein. Das Nonplusultra, sozusagen. "Was mich antreibt", nennt Salman als Gründe für seine Kandidatur, "ist die Sorge, dass die FIFA manövrierunfähig wird."

Die Aussichten auf einen Erfolg sind jedenfalls glänzend, schließlich darf Salman IOC-Mitglied Scheich Ahmad Al-Sabah zu seinen Anhängern zählen. Der kuwaitische Strippenzieher hat mit seiner berüchtigten "Hinterzimmer-Politik" bereits IOC-Präsident Thomas Bach die nötigen Stimmen besorgt. Und sollte Salman die Wahl gewinnen, hat er auch ganz konkrete Pläne.

Gibt es einen Deal?

In Zürich werde er zur Umsetzung dieser "so oft wie nötig" sein. Einmal im Monat? Mehrere Wochen am Stück? Alles möglich. "Das operative Geschäft", sagt er jedenfalls, "würde ich vor allem den weiteren Direktoren und dem Generalsekretär überlassen." Und da kommt wieder Infantino ins Spiel.

Experten hatten immer wieder gemunkelt, dass vor allem Salman einen Deal einfädeln und UEFA-General Infantino zu seiner rechten Hand machen wolle. Sein Gegenspieler schloss das kategorisch aus - auch ein Grund, weshalb Salman noch einmal in die Offensive ging.

Seite 1: Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa

Seite 2: Jerome Champagne

Seite 3: Tokyo Sexwale

Seite 4: Prinz Ali bin Al Hussein

Seite 5: Gianni Infantino

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung