"Hatten keine Todesfälle mehr"

Von Benedikt Treuer
Mittwoch, 19.11.2014 | 11:07 Uhr
Der Geschäftsführer des WM-OK nimmt Stellung zur Kritik an den Arbeitsbedingungen
© getty
Advertisement
International Champions Cup
Sa21.07.
Topspiele im Livestream: FCB - PSG und BVB - Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
1. FC Köln
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
TSG Hoffenheim -
QPR
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
Club Friendlies
Inter Mailand -
Zenit
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Vissel Kobe
UEFA Champions League
Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe

Im endlos währenden Streit um die WM-Vergabe in den Katar haben sich die Ausrichter jetzt selbst zu Wort gemeldet. Nasser al-Khater, Geschäftsführer des WM-Organisationskomitees 2022, versprach gegenüber der "Sport Bild" eine historische Weltmeisterschaft mit einer "makellosen Sicherheit". Der weltweiten Kritik und den Korruptionsvorwürfen setzt sich al-Khater zur Wehr.

Der OK-Chef hat keine Bedenken, wenn es um die Sicherheit der Akteure und Zuschauer im Rahmen der WM 2022 geht: "Wir haben ein Sicherheitskomitee eingesetzt, das die neuesten und verlässlichsten Sicherheitssysteme installiert. Wir haben keine Zweifel, dass die Sicherheit 2022 makellos sein wird."

Auch in der vieldiskutierten Hitze-Problematik habe sich der Ausrichter schon seine Gedanken gemacht: "Wir haben ein Expertenteam eingesetzt, um sicherzustellen, dass alle Fans eine komfortable und erfreuliche Zeit in Katar haben - sei es durch Schatten oder diverse Kühltechniken, wie wir sie erfolgreich während der WM in Brasilien in der Fan-Zone in Doha verwendet haben."

"Lebensbedingungen haben sich verbessert"

Schätzungen, dass bereits etwa 1200 Bauarbeiter im Zuge der WM-Arbeiten ums Leben gekommen sein, widersprach der Katarer nicht. Katar sei jedoch mit Lösungen aufgekommen: "Es gibt mehr Inspektionen von Baustellen. Auf staatlicher Ebene werden neue Unterkünfte, Sportplätze und Krankenhäuser gebaut, manche werden bereits genutzt. Das WM-Organisationskomitee hat Arbeiterfürsorge-Standards festgelegt, Vertragsregelungen im Einklang mit den Gesetzen von Katar und internationalen Praktiken, die klare Regeln vorgeben, um Arbeiter zu schützen."

Die mittlerweile getroffenen Maßnahmen hätten sich jedoch bewährt: "Wir hatten keine Todesfälle mehr, die Lebensbedingungen haben sich verbessert. Die WM hat einen positiven, beschleunigenden Einfluss auf diesen Prozess."

Katar verspricht Spektakel

Vorwürfe, wonach sich die Lebensbedingungen der ausländischen Arbeiter nicht verbessert habe, wies der Katarer zurück: "Katars Innenministerium hat hervorgehoben, in welchen Bereichen Fortschritte gemacht wurden. In diesem Jahr wurden Arbeitsrechts-Reformen verabschiedet, die bereits Anwendung finden wie das Gesetz, Löhne zum Anfang jedes Monats auf Bankkonten zu überweisen."

Schlussendlich stehe einer erfolgreichen WM nichts im Wege, ist sich al-Khater sicher, der dabei nicht mit Superlativen geizt: "Wir werden ein spektakuläres Turnier auf die Beine stellen, das alle Erwartungen in den Schatten stellt. Es wird eine historisch kompakte WM, die Fans, Medien und Offiziellen erlaubt, mehr als ein Spiel am Tag zu sehen und dabei während der gesamten WM in einer Unterkunft zu bleiben."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung