Mittwoch, 19.11.2014

FIFA-Anzeige

Bundesanwaltschaft bestätigt Eingang

Die Bundesanwaltschaft Bern hat den Eingang einer Strafanzeige des Fußball-Weltverbandes FIFA bestätigt, gibt jedoch keine Auskunft, gegen wen sich diese Anzeige im Speziellen richtet.

Die Bundeaanwaltschaft Bern hat eine FIFA-Anzeige bestätigt
© getty
Die Bundeaanwaltschaft Bern hat eine FIFA-Anzeige bestätigt

Die "umfangreichen Unterlagen" der FIFA würden derzeit auf strafrechtlich relevantes Verhalten überprüft, zu gegebener Zeit werde über weitere Schritte informiert, teilte die Bundesanwaltschaft mit. "Darauf beschränkt sich unsere Auskunftserteilung zum jetzigen Zeitpunkt", sagte Pressesprecherin Jeannette Balmer am Mittwoch dem "SID".

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hatte die Bundesanwaltschaft in der Schweizer Hauptstadt persönlich eingeschaltet. Gegenstand der Anzeige bildet laut Weltverband ein mögliches Fehlverhalten von Einzelpersonen im Zusammenhang mit den von Chefermittler Michael Garcia untersuchten Vergaben der Weltmeisterschaften 2018 (an Russland) und 2022 (an Katar) im Dezember 2010.

Nach Analyse des Abschlussberichts der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission scheine insbesondere der Verdacht zu bestehen, dass in einzelnen Fällen internationale Verschiebungen von Vermögenswerten mit Berührungspunkten zur Schweiz stattgefunden hätten, die eine Abklärung durch die Strafverfolgungsbehörden notwendig machten.


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