Mittwoch, 27.11.2013

Unverständnis für WM-Vergabe

Zwanziger erneuert Kritik

Der ehemalige Präsident des DFB, Theo Zwanziger, hat erneut sein Unverständnis über die Vergabe der Weltmeisterschaft 2022 nach Katar zum Ausdruck gebracht.

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Theo Zwanziger arbeitet für die FIFA an der Ausarbeitung härterer Vergabekriterien bei WM-Turnieren
© getty
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"Diese Entscheidung habe ich nie verstanden und ich werde sie auch nie verstehen. Je länger diese Diskussion andauert, desto größer wird mein Eindruck, dass das eine der größten Fehlentscheidungen war", sagte der 68-Jährige bei einer Sportdebatte von "Zeit Online" in Berlin.

"Eine WM gibt man nicht in ein Land, das halb so groß ist wie Hessen und Temperaturen ausweist, bei denen man nicht spielen kann, wodurch dann Terminverschiebungen diskutiert werden."

FIFA reagiert auf Kritik

Zwanziger soll auf Wunsch der FIFA an der Ausarbeitung härterer Vergabekriterien für künftige WM-Turniere mitarbeiten. Mit dieser Maßnahme hatte der Weltverband auf die anhaltende Kritik an der Vergabe der WM 2022 nach Katar reagiert.

Zwanziger, Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees, soll die Richtlinen gemeinsam mit dem Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) erstellen. Katar steht auch aufgrund der miserablen Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen heftig in der Kritik.


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