Vogts vor dem WM-Qualispiel

"Tor gegen Deutschland wie ein Lottogewinn"

SID
Montag, 10.08.2009 | 13:17 Uhr
Berti Vogts (M.) trainiert seit dem 1. April 2008 die Nationalmannschaft Aserbaidschans
© Getty
Advertisement
Bundesliga
SaJetzt
Alle Samstags-Highlights: HSV-FCB, BVB, VfB & RBL
Ligue 1
Live
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Live
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Live
Metz -
Dijon
Ligue 1
Live
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Live
Rennes -
Lille
Premier League
Live
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Live
Barcelona -
Malaga
Serie A
Live
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Live
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
Sao Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Super Liga
Cacak -
Partizan
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Copa Libertadores
Lanus -
River Plate
Championship
Preston -
Aston Villa
Copa Libertadores
Grêmio -
Barcelona
Copa Sudamericana
Flamengo -
Fluminense
A-League
Melbourne City -
Sydney
Ligue 1
Rennes -
Bordeaux Begles
Primera División
Real Betis -
Getafe

Aserbaidschan holte in der WM-Quali erst einen mageren Punkt. Von Frustration ist bei Trainer Berti Vogts dennoch nichts zu spüren. Er kümmert sich mehr um die Zukunft. Sogar eine Rückkehr zum DFB schließt "Foqts" nicht aus.

Kein Sieg, kein Tor: Obwohl die Bilanz der Nationalmannschaft von Aserbaidschan in der laufenden WM-Qualifikation verheerend ist, hat Berti Vogts seinen Optimismus nicht verloren. Der frühere Bundestrainer, der mit der Auswahl der Kaukasus-Republik am Mittwoch in Baku im Hinspiel auf Deutschland (ab 17.45 Uhr im LIVE-TICKER) trifft, wirkt völlig entspannt und will von Frustration nichts wissen.

"Weil ich in in erster Linie sehen möchte, dass sich die Mannschaft in die richtige Richtung entwickelt. Und da sind wir ein gutes Stück vorangekommen", sagte der 62-Jährige, der die DFB-Auswahl 1996 zum EM-Titel geführt hat und seit Frühjahr 2008 eine neue Herausforderung in Aserbaidschan übernommen hat.

Nach McBertie kommt Berti "Foqts"

Der Weltmeister von 1974, der sich bereits seit einigen Wochen in Baku aufhält und zwischen den schweißtreibenden Trainingseinheiten bei 35 Grad am Pool entspannt, freut sich auch das Wiedersehen mit seiner alten Mannschaft.

"Natürlich ist das für mich ein besonderes Spiel, denn ich habe immer noch ein sehr gutes Verhältnis zum DFB. Zudem verfolge ich die Entwicklung der deutschen Nationalmannschaft ganz genau", äußerte der ehemalige Terrier, der auf der offiziellen Internetseite des Verbandes als Berti "Foqts" aufgelistet ist.

Verhältnis zum DFB wieder gut

Sein Verhältnis zum DFB, das nach seiner Trennung im Herbst 1998 zunächst gestört war, ist mittlerweile wieder gut. Vogts: "Ich glaube auch, dass ich stolz auf meine 19 Jahre beim DFB sein kann, in denen ich gute Arbeit geleistet habe. Ich habe beim DFB eine wunderschöne Zeit erlebt. Ich weiß auch, dass ich dem deutschen Fußball alles zu verdanken habe. Und egal, wo ich arbeite, interessieren mich immer zuerst die Ergebnisse meiner ehemaligen Mannschaften, der Nationalmannschaft und von Borussia Mönchengladbach."

Der 96-malige Nationalspieler weiß aber genau, dass er am Mittwoch gegen die deutsche Mannschaft nicht allzuviel ausrichten kann. "Meine Mannschaft soll die Chance nutzen, von Deutschland zu lernen. Wenn wir das Hinspiel in Baku knapp und beim Rückspiel nicht zu hoch verlieren, wären wir mehr als zufrieden. Klar ist aber, dass die deutsche Mannschaft der Topfavorit in beiden Spielen ist", sagte der frühere Gladbacher Profi.

Schmunzelnd fügt er hinzu: "Ein Tor gegen Deutschland wäre für meine Mannschaft wie ein dicker Lottogewinn."

Arbeit zahlt sich später aus

Obwohl es bislang für seine Mannschaft noch nicht zu einer Sensation gereicht hat, sieht er den 137. der Weltrangliste auf dem richtigen Weg, wenngleich sich seine Arbeit in dem Fußball-Entwicklungsland erst später auszahlen werde: "Ähnlich wie in meiner Zeit in Schottland habe ich die Mannschaft nach und nach verjüngt. Die Erfolge nach einem solchen Umbruch stellen sich zwangsläufig erst später ein. Das hat man in Schottland gesehen und das wird man auch in Aserbaidschan sehen, wenn man die nötige Geduld hat. Wenn man an dem Konzept mit jungen Spielern festhält, wird man in vier bis fünf Jahren im europäischen Fußball mithalten können."

Ob er an der Verwirklichung dieses Konzeptes weiter aktiv mitwirkt, steht noch in den Sternen. Grundsätzlich kann sich Vogts aber schon vorstellen, seinen Ende des Jahres auslaufenden Vertrag zu verlängern: "Vorstellen kann ich mir alles. Aber sicherlich muss man dann frühzeitig abklären, inwieweit der Verband in der Lage ist, meinen Vorstellungen zu folgen. Grundsätzlich habe ich im Verband eine sehr gute Unterstützung für meine Arbeit."

Rückkehr zum DFB nicht ausgeschlossen

Falls er eines Tages seine Zelte in Baku abbricht, schließt Vogts ein Comeback im deutschen Fußball nicht aus.

"Vielleicht nicht als Trainer, sondern als Technischer Direktor. Ich könnte mir auch vorstellen, dem DFB als Berater zu helfen", sagte Vogts, der der DFB-Auswahl in den kommenden Monaten eine Menge zutraut: "Deutschland wird ohne Wenn und Aber Gruppensieger und ist für mich auch einer der großen Anwärter auf den WM-Titel."

Klose reist mit DFB-Team nach Aserbaidschan

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung