Hannover trotz Niederlage in der Zwischenrunde

Von Jochen Tittmar
Mittwoch, 30.11.2011 | 22:55 Uhr
Das 1:0 für Lüttich: Tchite (r.) zieht ab, Zieler im Tor von Hannover hat keine Abwehrchance
© Getty
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Hannover 96 hat am 5. Spieltag der Europa-League-Gruppenphase mit 0:2 (0:1) bei Standard Lüttich verloren. Dennoch dürfen die Niedersachsen den vorzeitigen Einzug in die Zwischenrunde feiern, da der FC Kopenhagen im Parallelspiel nicht über ein Remis gegen Worskla Poltawa hinauskam.

Vor 20.000 Zuschauern im Lütticher Maurice-Dufrasne-Stadion erzielten Mohamed Tchite (26.) und Gohi Bi Cyriac (59.) die Tore für die Belgier.

Hannover 96 kann die Niederlage im Grunde egal sein: Aufgrund des gewonnenen Vergleichs gegen den FC Kopenhagen (2:2 und 2:1), das in der Ukraine nicht über ein 1:1 hinauskam und drei Punkte Rückstand auf die Niedersachsen aufweist, steht die Truppe von Trainer Mirko Slomka vorzeitig in der Zwischenrunde.

Reaktionen:

Mirko Slomka (Trainer Hannover): "Ich habe natürlich das Spiel in Poltawa verfolgt und gehofft, dass dort kein Tor mehr fällt. Nach dem 0:2 hat meiner Mannschaft der Glaube gefehlt, hier noch etwas holen zu können. Wir sind weiter, dennoch sind wir wegen des Ergebnisses ein wenig enttäuscht. Aber insgesamt können wir stolz sein. Das ist etwas ganz Besonderes für die ganze Stadt Hannover. Jetzt können wir über Weihnachten daran denken, welchen Gegner wir in der nächsten Runde bekommen."

Steven Cherundolo (Rechtsverteidiger Hannover): "Nach dem 0:1 war es sehr schwierig für uns, aber wir sind weiter. Jetzt müssen wir sehen, was in der nächsten Runde für uns möglich ist."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Hannover ändert seine Formation nach dem 1:1 gegen den HSV auf einer Position: Stindl erhält rechts im Mittelfeld den Vorzug vor Stoppelkamp.

Bei Lüttich spielen nach dem 3:1-Auswärtserfolg in Poltawa Buyens und Felipe für Ciman und den gelbgesperrten van Damme.

23.: Mujangi Bia hat rechts viel Platz, zieht in die Mitte und hält aus spitzem Winkel drauf. Die Kugel rollt parallel zur Auslinie am langen Pfosten vorbei.

26., 1:0, Tchite: Eckball von links an den Elfmeterpunkt. 96 bringt den Ball nicht weg, so dass Buyens zentral rechts rüber zu Tchite köpfen kann. Der schließt aus acht Metern mit Wucht ins lange Eck ab, keine Chance für Zieler.

35.: Pass nach vorne zu Abdellaoue, der bedrängt vom Gegenspieler den Ball etwas ungewollt in den Lauf von Schlaudraff legt. Doch der scheitert frei vor Bolat mit dem Außenrist am gut reagierenden Keeper.

41.: Pander zirkelt eine Ecke von rechts flach direkt aufs Tor. Der Ball kommt durch, Bolat wehrt mit einem guten Fußreflex ab.

59., 2:0, Cyriac: Pinto verliert an der Mittellinie den Ball an Tchite. Der läuft mit Tempo auf die Viererkette zu und legt rechts rüber zu Mujangi Bia. Dessen Schuss drückt Cyriac aus wenigen Zentimetern am langen Pfosten über die Linie.

66.: Mujangi Bia hat rechts im Strafraum zu viel Platz und sieht sich im direkten Duell Zieler gegenüber. Der Torwart verkürzt den Winkel und wehrt ab.

79.: Cherundolo flankt von der rechten Grundlinie in die Mitte. Bolat zögert, doch Abdellaoues Kopfballversuch geht links am Kasten vorbei.

83.: Pinto mit dem Ballgewinn im Mittelfeld. Pass auf die rechte Seite zu Schmiedebach, dessen Flanke Ya Konan in der Mitte per Seitfallzieher aufs Tor bringt. Bolat sicher.

Fazit: Verdiente Niederlage für uninspiriert wirkende 96er gegen leidenschaftlichere und offensivstärkere Belgier.

Der Star des Spiels: Gohi Bi Cyriac. Hervorragende Partie des quirligen Ivorers. Starke Technik, viel unterwegs und immer dort, wo es gefährlich wurde. Ging keinem Zweikampf aus dem Weg und harmonierte gut mit dem ebenfalls starken Tchite.

Der Flop des Spiels: Emanuel Pogatetz. Hatte mit den beweglichen Offensivspielern der Belgier enorme Probleme. Ließ sich einige Male locken und dann richtig düpieren. Verlor zehn von 22 Zweikämpfen, weil er nicht eng genug am Gegenspieler stand.

Der Schiedsrichter: Antonio Damato pfiff sehr konsequent und ließ keinerlei Hektik aufkommen. Hatte die Partie zu jeder Zeit im Griff. Gute Vorstellung des Italieners.

Analyse: In den ersten 20 Minuten entwickelte sich ein temporeiches Spiel ohne zwingende Torgelegenheiten. Die vordere Reihe der Belgier lief die 96-Viererkette früh an, gepaart mit Lüttichs körperbetonter Spielweise fand Hannover keine Mittel, einen geordneten Spielaufbau zu initiieren.

Die Hausherren überbrückten aus der Abwehr heraus meist das Mittelfeld mit langen Bällen auf die beweglichen Tchite und Cyriac. Hannover verlor daraufhin die Kompaktheit auf den Außenpositionen der Viererkette und musste ein Gegentor schlucken, das sich abzeichnete.

Standard schaltete in der Folge gut in die Defensive um und stellte die Passwege in die Spitze konsequent zu. Schlaudraff ließ sich daher tief fallen, um das Spiel noch mehr vor sich zu haben. Zwingende Offensivaktionen sprangen dabei allerdings nicht heraus, Abdellaoue hing vollkommen in der Luft.

Dies setzte sich im zweiten Durchgang fort, 96 fand offensiv zunächst überhaupt nicht mehr statt. Standard agierte dagegen sehr präsent und aggressiv im Spiel gegen den Ball und sorgte vor allem über das Duo Tchite/Cyriac für viel Gefahr nach vorne.

96-Coach Slomka stellte daraufhin auf eine Raute im Mittelfeld um, Ya Konan ging in die Spitze. Hannovers Offensivspiel war jedoch viel zu kompliziert angelegt und von Ungenauigkeiten geprägt, was defensiv disziplinierte Belgier vor keinerlei Probleme stellte.

Eine verdiente Niederlage für Hannover, das dank des Remis in Poltawa mit dem vorzeitigen Einzug in die Zwischenrunde dennoch einen der größten Erfolge der 115-jährigen Vereinsgeschichte feiern kann.

Standard Lüttich - Hannover 96: Daten zum Spiel

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