Fussball

Europa League - Stimmen zum Eintracht-Sieg gegen Inter Mailand: "Das war eine Heimspiel-Atmosphäre"

Von SPOX
Eintracht-Kapitän Makoto Hasebe feiert mit Luka Jovic das frühe 1:0.

Bei Eintracht Frankfurt herrscht nach dem verdienten Sieg bei Inter Mailand ausgelassene Stimmung. Spieler und Trainer schwärmen von der Leistung des Teams und den mitgereisten Fans. Inter-Coach Luciano Spalletti sieht zu viele Fehler bei seiner Mannschaft.

SPOX hat die Stimmen und Reaktionen zum Achtelfinal-Rückspiel zwischen der SGE und Inter gesammelt.

Inter Mailand - Eintracht Frankfurt 0:1

Makoto Hasebe (Kapitän Eintracht Frankfurt): "Mein Kopf tut etwas weh, er hat mich an der Seite getroffen. Aber das ist kein Problem für das nächste Spiel. Ich möchte mich bei den Fans bedanken: Das war heute eine Heimspiel-Atmosphäre. Toll, dass wir davon etwas zurückgeben konnten. Wir haben eine starke Leistung gezeigt. Eigentlich hätten wir das Ding früher heimbringen müssen, drei bis vier Tore waren ohne Probleme drin. Aber nicht schlimm: Wir standen hinten gut und haben jetzt drei Mal in Folge zu Null gespielt."

Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt): "Es war ein heißer Fight. Wir hatten viele Chancen. Normalerweise sagt man ja, dass sich sowas rächt. Aber Inter war nie so gefährlich. Wir hatten immer das Gefühl, dass wir das Ding nach Hause fahren können. Es ist ein unglaublich gutes Gefühl. Wir sind stolz und froh, dass wir es geschafft haben. Ich fühle mich momentan sehr gut, habe das Vertrauen vom Trainer und dann spielt es sich einfacher. Am Ende hatte ich einen Krampf in den Waden und dann noch einen in den Bauchmuskeln - also ich war schon leer. Wenn wir so als Team weitermachen, können wir auch die ganz großen Teams ärgern."

Martin Hinteregger (Eintracht Frankfurt): "Ein fantastischer Sieg! Es hat alles exzellent funktioniert, wir sind einfach nur glücklich. Wo es endet, wird man sehen. Wir warten die Auslosung ab und sehen dann, wie weit die Reise geht."

Christian Peintinger (Co-Trainer Eintracht Frankfurt): "Wenn man beide Partien betrachtet, sind wir verdient weitergekommen. Ich bin stolz auf die tolle Leistung der Mannschaft. Wir haben unglaublich viel Leidenschaft und Hingabe gezeigt. Jeder einzelne Spieler hat alles gegeben, um ins Viertelfinale zu kommen. Einige Spieler waren am Ende von Krämpfen geplagt und sind trotzdem jeden Meter zurückgelaufen. Für mich persönlich war es ein aufregendes Ereignis, unsere Mannschaft vor so einer tollen Kulisse coachen zu dürfen. Es war ein überragendes Gefühl, am Ende noch mal mit den Fans zu feiern. Es war ein Highlight in meiner Karriere, aber in erster Linie geht es um den Erfolg der Mannschaft."

Bruno Hübner (Sportdirektor Eintracht Frankfurt): "Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen. Wie die Mannschaft heute aufgetreten ist, mit welchem Willen sie das Ding gewinnen wollte. Ich bin wirklich beeindruckt. Wir haben schon im Hinspiel im zweiten Durchgang gemerkt, dass wir sie packen können. Und genau mit diesem Selbstbewusstsein sind sie in das Spiel gegangen. Jetzt hoffen wir, dass wir ein schönes Los bekommen."

Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt): "Ich bin sehr stolz. Die Jungs haben es sich verdient, weil sie eine überragende Leistung gebracht haben. Luka hat mir vor dem Spiel drei Tore versprochen. Aber das kann er ja dann am Sonntag gegen Nürnberg einlösen ..."

Luciano Spalletti (Trainer Inter Mailand): "Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Wir konnten vor allem zu Beginn nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Und das hat uns, verbunden mit dem frühen Gegentor, das Leben richtig schwer gemacht. Wir sind früh draufgegangen und waren zu ungeduldig. Das war nicht notwendig. Und wenn wir mal Räume bekommen haben, haben wir diese nicht gut ausgenutzt. Insgesamt hatten wir zu wenig Ordnung, sodass es zu viele Lücken gab und wir viel laufen mussten. Wir haben versucht, das Spiel mit individuellen Fähigkeiten und nicht als Team zu lösen. Dabei haben wir zu viele falsche Entscheidungen getroffen. Diese Niederlage ist sehr bitter."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung