Russen ohne Sturmduo - Pogrebnjak operiert

SID
Sonntag, 08.06.2008 | 16:24 Uhr
Fußball, EM 2008, Russland, Progrebnjak
© DPA
Advertisement
World Cup
45 Min. nach Abpfiff: Schaue die WM-Highlights auf DAZN
World Cup
England -
Panama (Highlights)
World Cup
Japan -
Senegal (Highlights)
World Cup
Polen -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Saudi-Arabien -
Ägypten (Highlights)
World Cup
Uruguay -
Russland (Highlights)
World Cup
Spanien -
Marokko (Highlights)
World Cup
Iran -
Portugal (Highlights)
World Cup
Australien -
Peru (Highlights)
World Cup
Dänemark -
Frankreich (Highlights)
World Cup
Nigeria -
Argentinien (Highlights)
World Cup
Island -
Kroatien (Highlights)
J2 League
Fagiano -
Tokyo Verdy
World Cup
Südkorea -
Deutschland (Highlights)
World Cup
Mexiko -
Schweden (Highlights)
World Cup
Schweiz -
Costa Rica (Highlights)
World Cup
Serbien -
Brasilien (Highlights)
World Cup
Senegal -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Japan -
Polen (Highlights)
World Cup
Panama -
Tunesien (Highlights)
World Cup
England -
Belgien (Highlights)

Leogang - Hiobsbotschaft für Hiddink: Russlands niederländischer Trainer steht vor dem Start in die Fußball-EM ohne den Angriff von UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg da.

Der verletzte Torjäger Pawel Pogrebnjak reiste ab, um sich in München am linken Meniskus operieren zu lassen. Damit haben die hohen Hoffnungen der Russen schon vor der Auftaktpartie am Dienstag in Innsbruck gegen Spanien einen empfindlichen Dämpfer erhalten.

Gegen die Iberer und auch gegen Griechenland ist zudem Andrej Arschawin gesperrt - das ist etwa so, als würden dem DFB-Team Miroslav Klose und Michael Ballack fehlen.

Unmöglich, ihn fit zu bekommen 

"Das ist ein schwerer Rückschlag für die Mannschaft und vor allem für den Spieler. Er war sehr wichtig für uns, besonders nach dem, was er im UEFA-Cup geleistet hat. Er kann Tore schießen", sagte Coach Guus Hiddink über Pogrebnjak.

Der 24-Jährige war neben Bayerns Luca Toni erfolgreichster Cup-Schütze. "Wir haben alles versucht, ihn fit zu bekommen, aber es war unmöglich. Es war seine Entscheidung, die Mannschaft zu verlassen", sagte Hiddink.

"Leider gab es kein Wunder. Es gibt keinen Grund, einen verletzten Spieler hier zu behalten", sagte Pogrebnjak, der schon vor dem Testspiel gegen Serbien am 28. Mai Schmerzen im linken Knie hatte, aber vor seiner frühen Auswechslung noch ein Tor schoss.

"Das Leben geht weiter" 

Danach wurde in München ein Einriss im linken Meniskus festgestellt. Hiddink nominierte in Oleg Iwanow einen defensiven Mittelfeldspieler nach. Der 21-Jährige hatte zunächst nicht den Sprung in den Kader geschafft, war aber seit dem Trainingslager in Rottach-Egern bei der Mannschaft geblieben.

Russlands Verbandspräsident und Sportminister Witali Mutko verbreitete am Sonntagnachmittag in Leogang dagegen ungebrochenen Optimismus und sprach sogar vom Endspiel, nachdem er zuletzt den Einzug ins Viertelfinale als Pflicht bezeichnet hatte.

So stark wie Spanien 

"Wir haben noch fünf Spieler von Zenit dabei. Unsere Mannschaft besteht aus sehr guten, jungen Spielern", begründete Mutko seine Zuversicht. "Wir sind genauso stark wie die Spanier", meinte er trotz der Ausfälle.

Pogrebnjak hatte ein Lauftraining nach nur wenigen Minuten abbrechen müssen und bat Hiddink danach, ihn aus dem Kader zu nehmen. "Das Leben geht weiter. Je schneller ich operiert werde, desto besser für mich und alle anderen", sagte er am Samstagabend gedrückt.

Matchwinner Progrebnjak 

Dem im UEFA-Cup zehn Mal erfolgreichen Stürmer entgeht binnen weniger Wochen der zweite Höhepunkt - was andererseits ein Hoffnungsschimmer für Hiddink ist. Ohne den gelb-gesperrten Progrebnjak hatte Zenit St. Petersburg das Cup-Endspiel gegen die Glasgow Rangers 2:0 gewonnen. Im Halbfinal-Rückspiel gegen die Bayern fehlte Arschawin - Zenit gelang dennoch eine 4:0-Gala.

Gegen die Spanier dürfte Roman Pawljutschenko von Spartak Moskau die einzige Spitze sein. Auch kein schlechtes Omen: In der Qualifikation hatte er im Alleingang noch für die Wende beim 2:1 über England gesorgt.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung