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Gruppe B - 1. Spieltag: England - Russland

"Heartbreaking": England verspielt Sieg

SID
Kyle Walker und Fedor Smolov im direkten Duell
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England wartet weiter auf den ersten Auftaktsieg bei einer Europameisterschaft. Das Last-Minute-Tor der Russen traf die jungen "Three Lions" bis ins Mark.

Die Fassungslosigkeit über den Last-Minute-Schock und den skandalösen Block-Sturm stand nicht nur Wayne Rooney ins Gesicht geschrieben. Als die englischen Nationalspieler mit hängenden Köpfen und traurigen Mienen aus dem Stade Velodrom schlichen, hatten sich die Three Lions noch nicht von den bitteren Minuten erholt. Aus der über weite Strecken mitreißenden neuen englischen Generation waren urplötzlich gefühlte Verlierer geworden.

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Als "heartbreaking" beschrieben mehrere Zeitungen in der Heimat den späten Treffer durch Wasilij Beresuzki (90.+2) zum 1:1 (0:0) für Russland - wieder wurde es nichts mit dem ersten englischen Auftaktsieg bei einer EM. "Das ist sehr enttäuschend für uns", sagte der Rooney: "Wir hatten unsere Chancen - aber so ist Fußball." Teammanager Roy Hodgson ergänzte: "Wir standen so kurz vor dem Sieg, deshalb ist es schwer zu akzeptieren. Das ist eine bittere Pille, die wir schlucken müssen."

Vor dem "Bruderduell" am Donnerstag in Lens gegen Wales steht der Weltmeister von 1966 gehörig unter Druck. Eine Niederlage - und die Hoffnung auf ein Ende der "50 Jahre Schmerzen" ohne Titel dürfte sich auf ein Minimum reduzieren. Fast schon gebetsmühlenartig beschworen die Engländer daher das Positive des Spiels in Marseille. "Es gibt so viele Dinge, die wir mitnehmen können", sagte Hodgson. "Wenn wir weiter so spielen, wird alles gut", sagte Rooney.

"Beste Moment meiner Karriere"

Sinnbildlich für das Gefühlschaos nach dem Schlusspfiff stand der überragende Torschütze Eric Dier. Normalerweise steht der defensive Mittelfeldspieler von Tottenham Hotspur im Schatten der neuen Offensiv-Stars wie Harry Kane (22), Dele Alli (20) oder Marcus Rashford (18). Gegen Russland glänzte der Abräumer, selbst erst 22, als Schütze eines Freistoßtores (73.), er wurde zum Spieler des Spiels gewählt - und saß dennoch geknickt auf der anschließenden Pressekonferenz.

"Das Tor war einer der besten Momente in meiner Karriere. Aber ich hätte es lieber gehabt, wenn jemand anderes trifft und wir dafür das Spiel gewinnen", sagte Dier: "Die Gefühle nach dem Ausgleich sind so unglaublich schnell umgeschlagen."

Doch trotz aller sportlicher Enttäuschung: Wie groß das Potenzial des zweitjüngsten Teams der EM ist, wurde in Marseille mehr als deutlich. Vor allem in der ersten Halbzeit spielte das Hodgson-Team den vielleicht besten Fußball in der Ära des Teammanagers. Angetrieben von einem über weite Strecken starken Rooney, der auch in der ungewohnten Rolle im Mittelfeld gefiel.

Zusätzlich zum ersten sportlichen Rückschlag müssen die Engländer allerdings auch erst einmal das Geschehen im Stadion verarbeiten. Russische Hooligans stürmten mit dem Abpfiff einen Fanblock der Engländer. "Passt auf euch auf", rief Torhüter Joe Hart Fans auf der Tribüne zu. Die Frau von Stürmer Jamie Vardy wurde offenbar sogar in einen Zwischenfall vor dem Stadion verwickelt. Sie soll Tränengas ausgesetzt gewesen sein.

England - Russland: Die Statistik zum Spiel

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