Benjamin Kirsten im Interview

"Eine Woche nicht rausgetraut"

Von Interview: Philipp Böhl
Dienstag, 25.11.2014 | 20:08 Uhr
Benjamin Kirsten ist schon seit sieben Jahren für Dynamo aktiv
© getty
Advertisement
International
So17:00
Topspiel am Sonntag: Tottenham - Liverpool
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Super Liga
Cacak -
Partizan
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Championship
Preston -
Aston Villa

Vor ihm liegen die riesigen Fußstapfen des legendären Papas - doch Benjamin Kirsten lebt bei Dynamo seinen eigenen Traum. Dresdens Keeper über die unglaublichen Leiden des Abstiegs, Pokalnächte gegen Borussia Dortmund und den eigenen Weg zur Dynamo-Legende.

SPOX: Herr Kirsten, Anfang März treffen Sie mit Dynamo Dresden im DFB-Pokal auf den BVB. Das letzte Spiel zwischen ihnen beiden hatte durch Fankrawalle einen faden Beigeschmack. Wie haben Sie die Dinge damals miterlebt?

Kirsten: Ich war damals verletzt und in der Reha, konnte deshalb nicht einmal vor Ort sein. Letztendlich sind wir verdient rausgeflogen und haben unsere Strafe bekommen. Das sollte man nicht mehr in der Vergangenheit kramen. Unsere Fans haben eindrucksvoll gezeigt, dass wir dieses Jahr wieder zu Recht dabei sind. Es waren Partien mit unglaublicher Stimmung.

SPOX: Freut man sich als Außenseiter auf so ein Spiel oder hofft man im Vorfeld, dass der Gegner ein leichterer wird?

Kirsten: Ehrlich gesagt ist der Pokal in den Hintergrund gerückt. Wir richten unser Augenmerk voll auf die Liga, dort haben wir eine viel wichtigere Aufgabe. Pokal-Partien sind Zusatzspiele, die man genießen muss. Ich glaube auch, dass unsere Mannschaft den Stellenwert des BVB-Spiels ganz gut einschätzen kann. Erst wenn das letzte Ligaspiel vor dem Pokal gegen Dortmund beendet ist, wird der Fokus darauf gelegt. Klar, wir sind Drittligist und Außenseiter, aber das macht doch die Attraktivität des Pokals aus, dass immer alles möglich ist.

SPOX: Wir haben die Dynamo-Fans bereits kurz angesprochen. Haben Sie denn noch Kontakt zur Fanszene? Schließlich gelten Sie als eine der Identifikationsfiguren des Vereins.

Kirsten: Schon bevor ich zu Dynamo gegangen bin, war ich sehr viel in der Fanszene aktiv. Dynamo war in unserer Familie immer ein großes Thema. Außerdem bin ich ja schon lange hier und glaube, dass auch dadurch eine tiefe Verbundenheit entstanden ist.

SPOX: Geht es dann nach der aktiven Karriere zurück in den Block?

Kirsten: Das ist ja noch weiter weg als das Dortmund-Spiel! (lacht) Aber man weiß nie. Ich habe immer klar signalisiert, wie ich zum Verein stehe. Die Zukunft ist immer eine Überraschungskette. Wenn ich sehe, was Spieler, mit denen ich zusammengespielt habe, nach dem Karriereende für einen Weg eingeschlagen haben, zeigt das eigentlich, dass es immer anders kommt, als man denkt.

SPOX: Führt die Überraschungskette auch einmal in die Bundesliga?

Kirsten: Wir haben ja schon Bundesliga gespielt. Drei Jahre in der zweiten Liga - das ist für mich Bundesliga-Fußball. Da war jede Partie ein Highlight, man hat immer gespürt, dass die Zuschauer da waren - in jedem Spiel weit über 20.000 - egal welcher Gegner kam. Wir hatten damals echt wahnsinnige Spiele, auch die Relegation hatte ihren eigenen Charakter. Bei uns ist eigentlich jedes Spiel ein Highlight, egal in welcher Liga. Wer sich das schon mal bei uns im Stadion angeguckt hat, der weiß, wovon ich rede.

SPOX: Wären Sie denn bereit, den Verein zu wechseln, um sportlich in eine höhere Liga zu kommen?

Kirsten: Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass ich dieses Projekt hier in Dresden unbedingt mitmachen möchte. Ich habe jetzt noch ein Jahr Vertrag, was danach kommt, damit beschäftige ich mich noch nicht. Ich bin jetzt schon sieben Jahre hier, das ist eine lange Zeit. Ich bin gespannt, was die nächsten Monate passiert und wie sich das Ganze entwickelt.

SPOX: Kommen wir zu Ihrem Vater Ulf. Welchen Anteil hatte er daran, dass Sie überhaupt zum Fußball gekommen sind?

Kirsten: Es prägt natürlich, wenn man 24 Stunden am Tag mit Fußball konfrontiert wird. Auch wenn meine Eltern mir die offene Wahl gelassen haben, welchen Sport ich ausübe. Ich wollte allerdings immer Fußball spielen, das war meine Erfüllung. Ich habe mit vier Jahren bei Leverkusen angefangen und die Jugendmannschaften durchlaufen. Dort durfte ich eine überragende Fußballschule durchleben.

SPOX: Hatte Ihr Vater denn irgendeinen Einfluss auf Ihre Karriere? Beispielsweise darauf, dass Sie, wie sie bereits sagten, so früh in die Leverkusener Jugend gingen?

Kirsten: Ich hätte mich schon selbst entscheiden können, war zu dem Zeitpunkt aber absoluter Bayer-Fan. Es ist ein Privileg, dort spielen zu dürfen, das sollte sich auch jeder Jugendspieler vor Augen führen. Ich wollte immer bei Leverkusen und später auch bei Dynamo spielen. Beide Träume habe ich mir erfüllt.

Seite 1: "Ich habe mir beide Träume erfüllt"

Seite 2: "Habe mich eine Woche nicht rausgetraut"

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung