DFB-Pokal, 2. Runde: 1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 2:3

Schalker Zittersieg nach klarer Führung

SID
Mittwoch, 26.10.2016 | 22:37 Uhr
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Urawa -
Hiroshima
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Schalke 04 hat seinen jüngsten Aufschwung auch im DFB-Pokal fortgesetzt. Allerdings zitterten sich die Königsblauen nach einer klaren Führung gegen den 1. FC Nürnberg ins Achtelfinale. Nach einer 3:0-Führung stand es am Ende 3:2 (3:0) für die Gäste.

Ein Eigentor von Abdul Rahman Baba brachte die bis dahin unterlegenen und phasenweise überforderten Nürnberger vor 28.281 Zuschauern wieder zurück ins Spiel (59.), Thomas Kempe traf kurz darauf nach einem Foul von Caicara an Hanno Behrens im Strafraum per Elfmeter (68.). Danach drängte Nürnberg mit Leidenschaft auf den Ausgleich, ohne aber noch große Chancen herauszuarbeiten - dabei wackelten die Gäste doch bedenklich.

Konopljanka mit Doppelpack

Nach dem Eigentor von Baba war nichts mehr zu sehen von der Souveränität, mit der die Schalker vor der Pause aufgetreten waren. Der starke Jewgeni Konopljanka (20. und 45.) nach Eckbällen sowie Klaas-Jan Huntelaar (31.) nach herausragender Vorarbeit von Caicara hatten die konzentriert und konsequent spielenden Gäste in Führung gebracht. Nur Nürnbergs Torhüter Thorsten Kirschbaum verhinderte einen noch höheren Rückstand.

Der Club hatte nach einem miserablen Saisonstart und ersten Diskussionen um Trainer Alois Schwartz zuletzt vier Spiele in Serie gewonnen - und dabei nur einen Gegentreffer kassiert. "Wenn wir wie zuletzt die Laufbereitschaft, Kompaktheit und unser schnelles Umschaltspiel zeigen, hat es jeder Gegner schwer", hatte Schwartz prophezeit - musste aber mitansehen, wie groß der Unterschied zwischen 1. und 2. Bundesliga sein kann.

Schalke mit breiter Brust

Die Schalker waren mit gewachsenem Selbstbewusstsein nach Nürnberg gefahren, hinzu kam der erkennbare Wille, den Club nicht zu unterschätzen. Der Bundesligist war von Beginn an überlegen und fand nach ein paar Anlaufschwierigkeiten auch bald die Lücken in der Abwehr der Franken, die vor allem die Standards schlecht verteidigten. Umso erstaunlicher, dass die Schalker nach dem Anschlusstreffer des Clubs plötzlich den Faden verloren.

Die 2. Runde des DFB-Pokals in der Übersicht

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung