Louis van Gaal: "Berlin soll wunderschön sein..."

Von SPOX
Dienstag, 27.10.2009 | 19:00 Uhr
So freuten sich die Bayern am Samstag über van Buytens Siegtor gegen Frankfurt
© Getty
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Manager und Trainer des FC Bayern München träumen schon vom Endspiel - doch Frankfurt weiß, wie man dem FCB das Leben schwer macht. Auf Experimente wird Louis van Gaal deshalb verzichten.

Uli Hoeneß hat das Ziel für den FC Bayern im DFB-Pokal bereits am Samstag vorgezeichnet. "Ich möchte nach Berlin - und Frankfurt ist zumindest schon mal der halbe Weg", sagte der Bayern-Manager nach dem 2:1-Sieg über die Eintracht in der Bundesliga.

Am Mittwoch (20.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf SKY) ist Frankfurt erneut Gegner, diesmal im Pokal-Achtelfinale. Bei Bayern ist man nach dem knappen Bundesliga-Spiel gewarnt und selbst Louis van Gaal hat schon gelernt und trug am Dienstag der Presse vor: "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze."

Keine Experimente

Nichtsdestotrotz erwartet der Niederländer einen Sieg seiner Mannschaft. Auch, weil er sich insgeheim schon auf den Endspielort freut: "Ich habe gehört, dass es wunderschön in Berlin ist." In Holland und Spanien, vor er zuletzt gearbeitet hatte, gäbe es keinen extra vorgesehenen Endspielort. Deswegen wäre der Einzug ins Finale etwas sehr besonderes für van Gaal.

Auch, weil er den Pokal als sehr wichtigen Wettbewerb ansieht: "Wir dürfen nicht verlieren. Es ist ein Titel, und der könnte am Saisonende noch sehr wichtig sein." Womit man beim Spiel wäre, denn Frankfurt hat schon in München bewiesen, wie unangenehm man als Gegner sein kann.

"Wir haben am Samstag gesehen, dass es sehr schwierig war, sie zu schlagen", so der Trainer, der deshalb auch auf Experimente verzichten will. Die Startelf dürfte in etwa dieselbe sein wie am Samstag, van Gaal deutete lediglich an, dass er Mario Gomez den Vorzug vor Luca Toni geben könnte.

Van Gaal stärkt Butt

Heißt auch: Jörg Butt wird spielen und nicht wie zuletzt im Pokal Michael Rensing. Durchaus interessant, dass der Trainer in Zeiten, in denen wieder vermehrt Torhüternamen an der Säbener Straße kursieren, Butt den Rücken stärkt und ihn zur klaren Nummer eins macht.

Günther Jauchs Aussage, er wäre sich sicher, Manuel Neuer werde im Winter zum FC Bayern wechseln, hatte ja bereits für großes Aufsehen gesorgt. Neuers Berater Thomas Kroth verwies das nun ins Reich der Fabeln.

"Da ist nichts dran", sagte der Berater. Es gebe weder Verhandlungen, noch einen unterschriebenen Vertrag. Am Dienstag überraschte dann die "tz" mit der Zeile, der FC Bayern würde Marseille-Keeper Steve Mandanda beobachten. Vom FC Bayern hört man dazu immer nur: Gerüchte werde man nicht kommentieren.

Robben und Demichelis nicht von Beginn an

Neben Rensing werden in Frankfurt auch wieder Martin Demichelis und Arjen Robben auf der Bank Platz nehmen und je nach Spielverlauf früher oder später eingesetzt. "Sie sind noch nicht hundertprozentig fit", sagte van Gaal.

Vor allem Demichelis braucht aber Spielpraxis, muss er doch nächste Woche beim wichtigen Champions-League-Spiel gegen Girondins Bordeaux den gesperrten Daniel van Buyten ersetzen.

Deshalb bekommt er Joker-Einsätze. "Ich will das machen, für ihn und die Mannschaft", sagte van Gaal. "Er hat erst einmal über 90 Minuten gespielt, er braucht mehr." Allerdings sei seine Einsatzzeit auch vom Ergebnis abhängig.

Van Gaal: "Gomez will wieder kämpfen"

Auf mehr Einsatzzeit darf künftig auch Gomez hoffen. "Er hat den Punkt erreicht, an dem er wieder kämpfen will", sagte van Gaal. "Er war sehr enttäuscht, und das ist auch logisch. Jeder Spieler hat seinen Trauermoment, wie ich es nenne, aber ich denke, dass Mario wieder zurückkommt."

Das sei jedoch auch abhängig von der Leistung der anderen Stürmer. "Ich bin der Trainer und ich muss die besten Spieler im Zusammenhang mit ihren Mitspielern wählen. Wir brauchen vor dem Tor Spieler, die einander ergänzen", so der 58-Jährige.

Gomez und Toni von Beginn an stürmen zu lassen, sei für ihn daher keine Option, "weil ich das Spiel mit langen Bällen nicht so liebe. Das ist nicht mein Stil, und auch nicht der von Bayern München".

Torjubel als Motivationshilfe

Gegen Frankfurt hoffe er zur Abwechslung mal auf ein schnelles Tor. Eine pikante Statistik weist auf, dass der FC Bayern in der laufenden Saison noch keinen Treffer in den ersten 25 Minuten erzielen konnte - das Eigentor von Bordeaux mal ausgenommen. "Es gibt eine Erklärung dafür, aber die müssen Sie selbst herausfinden", sagte van Gaal am Dienstag den Journalisten.

Zur Motivation habe er am Montag seiner Mannschaft bei der Nachbesprechung noch mal den Torjubel nach van Buytens 2:1 vorgespielt. Dabei waren alle Spieler ineinander verkeilt am Boden gelegen.

Van Gaal: "Dass sich alle Spieler zusammengefreut haben, war fantastisch. Ich habe ihnen gesagt, dass wir noch sehr viele dieser Freudenmomente haben wollen." Vielleicht ja schon in Frankfurt.

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