Fussball

Biographie enthüllt: Joachim Löw brach DFB-Lehrgang wegen erster Freundin ab

Von SPOX
Joachim Löw spielte in der Bundesliga für Freiburg, Stuttgart und den Karlsruher SC.
© getty

Joachim Löw hat in seiner Jugendzeit einen Lehrgang beim DFB abgebrochen, um bei seiner Freundin zu sein. Dies geht aus seiner am 30. November erscheinenden Biographie hervor, aus der die Bild bereits jetzt zitiert.

Löw spielte in der U17 für Schönau nahe Freiburg und wurde damals von Wolfgang Keller trainiert, als eine Einladung des DFB den Spieler erreichte. Löw sollte sich 14 Tage lang in Duisburg und später in Monaco der Beobachtung der Verbandstrainer stellen.

"Jogi ist immer unlustiger geworden, und der Tag der Abreise nach Monaco kam immer näher. Und die Jungs haben alle plötzlich in Rätseln gesprochen: 'Der Jogi geht nicht, der geht nicht'", erinnerte sich Keller. Der Trainer begann damit, Löw zu überwachen und brachte ihn letztlich zum Bahnhof.

Joachim Löw brach DFB-Lehrgang ab

"Ich sage Ihnen, das war ein Drama hoch drei. Seine Freundin musste dabei sein, sonst wäre er nicht gefahren", sagte Keller, der nur kurz meinte, einen Sieg errungen zu haben, als Löw ohne Freundin aufbrach. Nach nur zwei Tagen war der heutige Bundestrainer aber zurück in Freiburg, den Lehrgang hatte er eigenmächtig abgebrochen.

Fußball genoss wohl rund ein Jahr lang nicht mehr oberste Priorität. "Das war eine ausgewachsene menschliche Krise", stellte Keller fest. Löw fokussierte sich erst wieder auf den Fußball, als die Freundin an einen anderen Ort zog und die Beziehung beendete.

Joachim Löw lehnte Wechsel zum FC Bayern München ab

Anschließend zeigte die Formkurve des jungen Spielers steil nach oben. Er wechselte von Schönau zum SC Freiburg und etablierte sich in der deutschen U21.

Mit 19 Jahren wurde Löw gar vom FC Bayern München umworben, ein Transfer kam allerdings nie zu Stande, weil der Spieler den Wechsel ablehnte. Die Distanz zur Heimat war auch hier entscheidend. Vom SC Freiburg wechselte Löw zum VfB Stuttgart, zum Karlsruher SC und später in die Schweiz.

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