Löw setzt weiter auf die Jugend

SID
Freitag, 10.12.2010 | 15:44 Uhr
Joachim Löw trainiert seit 2006 die deutsche Nationalmannschaft
© Getty
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Joachim Löw will auch in Zukunft auf die Jugend setzen. "Wir haben sieben, acht Spieler, die in den nächsten Jahren wichtige Spieler sein können", sagte der 50-Jährige.

Bundestrainer Joachim Löw setzt auch im kommenden Jahr auf die Jugend.

"Wir wollen weiter junge Spieler integrieren. Wir haben sieben, acht Spieler, die in den nächsten Jahren wichtige Spieler sein können und werden", sagte der 50-Jährige im Interview mit "DFB-TV". "Das Ziel ist, Spieler wie Götze, Hummels, Großkreutz, Holtby und Schürrle weiter zu verbessern und auf die Aufgaben vorzubereiten."

Weitere Integration junger Spieler

Auch wenn es für die junge Generation "schwierig ist, sich einen Stammplatz zu erkämpfen", sei es wichtig, dass 18-Jährige auf 22-Jährige Druck ausüben, "damit die anderen nicht nachlassen können". Wichtig sei dabei, dass der deutsche Nachwuchs in der Bundesliga regelmäßig zum Einsatz komme. Für Löw ist dies aber keine Bedingung.

"Die jungen Spieler kommen manchmal etwas schneller zur Nationalmannschaft, auch mit wenigen Bundesligaspielen. Das spielt für mich aber keine so entscheidende Rolle. Wichtig ist für mich, dass er die Qualität hat und unsere Spielweise und -philosophie umsetzen kann", sagte Löw.

Vorzeitige EM-Qualifikation als Ziel

Das Ziel für das kommende Jahr ist die vorzeitige Qualifikation für die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine.

Die Voraussetzungen sind ideal: Nach vier Spielen hat die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes mit der Maximalausbeute von zwölf Punkten bereits sechs Zähler Vorsprung auf den härtesten Konkurrenten Türkei. "Die nächsten Spiele werden sehr wichtig sein", erklärte Löw und fügte an: "Das Ziel ist, vorzeitig die Qualifikation klar zu machen und ein Endspiel in der Türkei zu vermeiden."

Löw zog zudem ein durchweg positives Fazit des zurückliegenden Länderspiel-Jahres.

"Wir haben hervorragende Leistungen gezeigt unter schwierigen Bedingungen. Dass die Mannschaft die Rückschläge wie die Verletzungen von Michael Ballack, Rene Adler oder Heiko Westermann weggesteckt hat und die Fans mit ihrer Spielweise begeistert hat, war schon klasse."

Löw als Manager des Jahres ausgezeichnet

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