Löw eröffnet neue Baustelle im deutschen Tor

SID
Donnerstag, 12.08.2010 | 15:47 Uhr
Joachim Löw ist seit Sommer 2006 Bundestrainer
© Getty
Advertisement
PDC World Championship
Do14.12.
Wahnsinn im Ally Pally:
Die Darts-WM auf DAZN
La Liga
Sa23.12.
El Clasico auf DAZN:
Real Madrid vs. Barcelona
FIFA Club World Cup
Casablanca -
Urawa
FIFA Club World Cup
Gremio -
Pachuca
Coupe de la Ligue
Toulouse -
Bordeaux
Serie A
Genua -
Atalanta
Coppa Italia
Inter Mailand -
Pordenone
Premier League
Huddersfield -
Chelsea
Coupe de la Ligue
Monaco -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Watford (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Stoke (DELAYED)
Super Liga
Partizan -
Roter Stern
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Real Madrid
Eredivisie
Groningen -
PSV Eindhoven
Coupe de la Ligue
Rennes -
Marseille
Coppa Italia
AC Mailand -
Hellas Verona
Eredivisie
Feyenoord -
Heerenveen
Premiership
Hibernian – Glasgow Rangers
Premier League
West Ham -
Arsenal
Coupe de la Ligue
Straßburg -
PSG
Premier League
Liverpool -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Everton (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Man United -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Man City (DELAYED)
Premier League
Tottenham -
Brighton (DELAYED)
Copa Sudamericana
Flamengo -
Independiente
Indian Super League
Pune -
Bengaluru
Coppa Italia
Lazio -
Cittadella
A-League
FC Sydney -
Melbourne City
Indian Super League
Kerala -
NorthEast Utd
Ligue 1
St. Etienne -
Monaco
Championship
Sheffield Wed -
Wolverhampton
Primera División
Sevilla -
Levante
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premiership
Aberdeen -
Hibernian
Serie A
Inter Mailand -
Udinese
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Championship
Sunderland -
Fulham
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Ligue 1
Rennes -
PSG
Serie A
FC Turin -
Neapel
Premier League
Man City -
Tottenham
Primera División
Eibar -
Valencia
Championship
Cardiff -
Hull
Ligue 1
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Dijon -
Lille
Ligue 1
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Amiens
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo Funchal
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Napoli -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
Saint-Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Strasbourg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennaiyin -
Kerala Blasters
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Championship
Aston Villa -
Sheff Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
Roma
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II

Bundestrainer Joachim Löw will sich erst im September auf die Nummer 1 im deutschen Tor festlegen. Derweil gehen die Diskussionen in der K-Frage weiter.

Der Machtkampf um das Kapitäns-Amt in der deutschen Nationalmannschaft schwelt unvermindert weiter - nun hat Joachim Löw nach dem ersten Länderspiel der Saison die nächste Baustelle eröffnet. Knapp drei Wochen vor dem Start in die EM-Qualifikation wollte sich der Bundestrainer nach einer starken Leistung von Tim Wiese auch in der Torwartfrage nicht mehr festlegen.

Zudem setzte der 50-Jährige nach dem 2:2 (1:0) seiner Rumpfelf in Dänemark der WM-Euphorie ein Ende und seine WM-Helden, die in Kopenhagen zum Großteil gefehlt hatten, unter Druck. Freibriefe soll es in den kommenden Monaten keine geben.

Löw: "Jeder muss sich wieder bewähren"

"Wir müssen uns von der WM mental entfernen. Das Spiel in Dänemark war eine Brücke zwischen der WM und der EM-Qualifikation. Mit dem Spiel in Belgien im September beginnt ein neuer Abschnitt. Jeder muss sich wieder bewähren", sagte Löw nach dem ordentlichen Auftritt der deutschen B-Elf, die allerdings einen Sieg leichtfertig verspielt hatte, und fügte an: "Keiner kann sagen, ich habe eine gute WM gespielt und bin nun für alle Zeiten gesetzt. Die Leistungen müssen stimmen."

Entsprechend hielt der Bundestrainer auch die Frage nach der Nummer eins vor den Qualifikationsspielen zur EURO 2012 in Belgien (3. September) und gegen Aserbaidschan in Köln (7. September) offen, obwohl Manuel Neuer in Südafrika überzeugt hatte und nach wie vor als Favorit auf den Posten gilt.

"Mit welcher Konstellation wir in die EM-Qualifikaton gehen, werde ich vor den beiden Spielen entscheiden. Dann werde ich klar sagen, wer in der Qualifikation die Nummer eins ist", verdeutlichte Löw.

Keine Probleme auf der Torwartposition

Der Bremer Wiese hatte vor 19.071 Zuschauern im Parken Stadion seine Ambitionen auf den Platz im deutschen Tor eindrucksvoll untermauert, auch wenn er den Ausgleichstreffer durch Mads Juncker (87.) mit einer unglücklichen Rettungsaktion erst ermöglicht hatte. "Leider habe ich mich falsch entschieden", räumte er geknickt ein.

Zuvor hatte Wiese sein Team, das durch Tore von Mario Gomez (19.) und Patrick Helmes (73.) 2:0 in Führung lag, aber mehrmals mit Glanzparaden im Spiel gehalten. Beim zwischenzeitlichen 1:2 durch Dennis Rommedahl (74.) war der 28-Jährige machtlos gewesen.

"Tim hat hervorragend gehalten, auch wenn er vor dem 2:2 hätte versuchen müssen, den Ball mit dem Fuß wegzuspielen", meinte Löw, der neben Neuer und Wiese auch noch den bei der WM verletzten Rene Adler in der Hinterhand hat: "Ich denke, dass wir auf dieser Position keine Probleme bekommen werden."

Löw ermahnt Ballack und Lahm

Eine Entscheidung will Löw bis September auch in der viel brisanteren "K-Frage" treffen. Er muss sich zwischen dem etatmäßigen Spielführer Michael Ballack (33) und WM-Kapitän Philipp Lahm (26) entscheiden.

"Michael Ballack war der Kapitän. Bevor ich etwas anderes sage, ist er auch der Kapitän", sagte Löw nach dem Dänemark-Spiel: "Natürlich weiß ich für mich, in welche Richtung es geht. Ich werde das aber erst mit den Beteiligten besprechen. Und es wäre sicher sinnvoll, wenn beide jetzt erstmal nicht in der Öffentlichkeit kommunizieren würden."

Teammanager Oliver Bierhoff glaubt unabhängig vom Ausgang der Entscheidung fest an eine Zukunft von Ballack in der DFB-Auswahl: "Aus den Aussagen von Michael spüre ich, dass er weiter große Lust auf die Nationalelf hat. Ich glaube, das wird er nicht davon abhängig machen, ob er Kapitän bleibt", meinte Bierhoff.

"Besondere Herausforderung" für Löw

Ballack reagierte auf diese Aussagen mit Unverständnis. "Ich weiß nicht, was die Spekulationen vom Manager sollen. Als das Thema während der WM aufkam, habe ich das Turnier natürlich zunächst abgewartet und dann Jogi Löw angerufen. Der Bundestrainer hat mir versichert, dass ich mir überhaupt keine Sorgen machen müsse und ganz entspannt bleiben solle. Deshalb verstehe ich auch die Aussagen von Oliver Bierhoff nicht", sagte Ballack.

Auf Löw wartet aber in den kommenden Tagen ein weiteres Problem. Er muss das blamable 1:4 der deutschen U 21 in der EM-Qualifikation in Island "überarbeiten. Das wird intern beim DFB sicher ein Gesprächsthema sein."

Auf den Bundestrainer kommt nur wenige Wochen nach Platz drei in Südafrika also jede Menge Arbeit zu. Auch das Spiel in Kopenhagen muss er genau analysieren. "Ich kann einige wichtige Erkenntnisse mitnehmen. Zu diesem Zeitpunkt bin ich mit dem Spiel und der Leistung zufrieden. Mehr konnte man nicht erwarten", sagte er und sprach "von einer besonderen Herausforderung in dieser Situation".

Gomez überzeugt den Bundestrainer

Ohne 16 WM-Teilnehmer hätten neben Torwart Wiese im Mittelfeld Christian Träsch, Christian Gentner und Thomas Hitzlsperger, der nach seiner Rückkehr die DFB-Elf als Kapitän anführte, gut agiert. Auch Gomez hätte nach einer "längeren Durststrecke" gezeigt, "dass er seine Chance nutzen will", so Löw, der zudem noch Helmes, Toni Kroos und Aaron Hunt herausstellte.

Dennoch machte der Bundestrainer deutlich, dass es die Mannschaft in dieser Konstellation nicht mehr geben wird. Zumal ihm im September wieder seine WM-Fahrer Lahm, Sami Khedira, Bastian Schweinsteiger, Mesut Özil oder Thomas Müller sowie möglicherweise Ballack wieder zur Verfügung stehen.

"Ich habe den Spielern vorher schon gesagt, dass ich künftig nicht Jeden zu jedem Spiel einladen kann", verdeutlichte er den großen Konkurrenzkampf in allen Mannschaftsteilen. Für Akteure wie Debütant Sascha Riether, Marcel Schäfer, Christian Schulz, den erkrankten Marco Reus oder Andreas Beck dürfte es deshalb auch künftig schwer werden.

Ballack macht sich in der K-Frage keine Sorgen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung