Mittwoch, 16.06.2010

WM 2010 - DFB-Team

Löw: "Ballack wäre sehr wichtig gewesen"

Trotz des Traumstarts der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in das WM-Turnier vermisst Joachim Löw offenbar seinen verletzten Kapitän Michael Ballack.

Joachim Löws Zukunft als Bundestrainer über die WM hinaus ist nach wie vor ungewiss
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Joachim Löws Zukunft als Bundestrainer über die WM hinaus ist nach wie vor ungewiss

"Ich wusste, dass ein Bastian Schweinsteiger jetzt mehr Verantwortung übernimmt. Und es ist wirklich gut, wie sich Khedira entwickelt. Aber Michael wäre mit seiner Präsenz und Erfahrung sehr wichtig gewesen", anwortete der Bundestrainer im Interview mit der "Bild-Zeitung" auf die Frage, ob er Ballack überhaupt noch braucht.

Die Meinung des niederländischen Nationalspielers Wesley Sneijder, der behauptet hatte, Deutschland sei ohne Ballack besser, kann Löw deshalb auch nicht teilen.

"Nein, das glaube ich nicht. Michael hat so viele gute Spiele für Deutschland gemacht. Es stimmt, dass wir Michaels Ausfall ziemlich gut verarbeitet haben. Aber Michael ist ein Spieler, der oft im Verlauf eines Turniers wichtige Akzente gesetzt und Spiele gegen große Mannschaften entschieden hat", sagte der 50-Jährige, der sich nach dem 4:0-Auftaktsieg seiner Mannschaft gegen Australien über die hervorragende Stimmung in der Heimat freut.

"Das ist ein schönes Gefühl"

"Ich habe wenig gelesen nach unserem Sieg. Aber wir alle haben hier in Südafrika die Begeisterung in Deutschland mitgekriegt, die Fan-Feste, das Public Viewing, dass die Leute zu Hause auf den Straßen feiern. Das ist ein schönes Gefühl", sagte der Bundestrainer, der den Sieg gegen die Socceroos aber nicht überbewerten will und vor dem zweiten Gruppenspiel am Freitag gegen Serbien den Ball flach hält.

"Ich habe der Mannschaft am Montag gesagt: 'Leute, das war jetzt ein Spiel, die schweren Spiele kommen noch! Lasst euch nicht blenden!' Das Schwierigste bei einem Turnier ist doch, die Konstanz zu halten. Aber natürlich bin ich glücklich, dass wir so gut gestartet sind."

Genugtuung verspüre er aber nicht, nachdem er vor der WM für die Nichtberücksichtigung von Torsten Frings und Kevin Kuranyi viel Kritik einstecken musste.

Löws Zukunft entscheidet sich nach der WM

"Ich hatte immer eine klare Vorstellung und eine klare Spielidee, also haben wir Spieler ausgesucht, die in dieses System passen. Unser Maßstab ist, mit technisch starken Spielern zusammenzuarbeiten." Ob er aber alles richtig gemacht habe, werde sich erst im Verlauf des Turniers zeigen.

Löw erklärte zum wiederholten Male, dass er erst nach der WM über seine Zukunft entscheiden werde: "Ich habe immer betont, dass die Verhandlungen erst nach der WM fortgesetzt werden. Wir wollen nun mit der Mannschaft ein gutes Turnier spielen und danach werden wir weitere Gespräche führen."

Eine Vertragsverlängerung noch während des Turniers in Südafrika ist für den Bundestrainer "undenkbar, selbst wenn wir ins Finale kommen. Nochmals: Erst nach dem Turnier schauen wir, wie es weitergeht".

Sami Khedira im Interview

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