DFB-Pressekonferenz in Pretoria

Löw: "Dafür fehlt mir jegliches Verständnis"

Von SPOX
Montag, 14.06.2010 | 11:48 Uhr
Bundestrainer Joachim Löw (r.) hat Lukas Podolski erneut den Rücken gestärkt
© Getty
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Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einem überragenden 4:0 über Australien in die WM gestartet.  Bundestrainer Joachim Löw, Stürmer Miroslav Klose und DFB-Präsident Theo Zwanziger stellten sich am Tag darauf den Fragen der Journalisten.

Hier die PK noch einmal zum Nachlesen:

13.21 Uhr: So, das war's. Hat sich doch alles ganz toll angehört. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

13.19 Uhr: Klose über Özil: "Es ist ein wichtiger Spieler für uns. Wir haben immer einen Zehner gesucht und gebraucht. Wir sind froh, dass er sich für Deutschland entschieden hat."

13.17 Uhr: Klose über Müller: "Thomas Müller ist unbekümmert. Er spielt einfach drauf los. Er ist aus Hermann Gerlands Schule und macht sich kaum Gedanken. Er bringt sich sehr gut in die Mannschaft ein. Er tut offensiv sehr viel und hilft auch nach hinten aus. Das ist sehr wichtig."

13.16 Uhr: Klose über Zweifel an sich selbst: "Ich zweifle nie an mir. Das habe ich in der Vergangenheit nicht getan und wird auch nie passieren. Ich kenne meine Qualitäten."

13.12 Uhr: Klose über seine Zukunft: "Gerüchte gibt es immer. Kaiserslautern ist kein Thema für mich. Ich habe bei den Bayern noch ein jahr Vertrag und habe eien guten Trainer. Natürlich würde ich gerne mehr spielen. Nach der WM geht es wieder bei Null los."

13.11 Uhr: Klose über die Bedeutung des Bayern-Blocks: "Er hat eine recht große Bedeutung. Wir spielen so, dass der Gegner viel laufen muss. Wir haben uns leicht Chancen herausarbeiten können. Wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert."

13.10 Uhr: Klose kann nicht sagen, was Lahm ihm beim Jubeln ins Ohr gesagt hat, da er zu sehr fokussiert gewesen sei. Auch Lahm konnte es ihm nach dem Spiel nicht mehr sagen. "Es war ein sehr schönes Gefühl, ihn im Arm gehalten zu haben."

13.09 Uhr: Klose über den gestrigen Tag: "Meine Quote wird ja immer schlechter. 2002 habe ich im Eröffnungsspiel dreimal getroffen, 2006 zweimal und gestern nur einmal. 2014 brauche ich gar nicht erst aufzulaufen (lacht)."

13.07 Uhr: So, die Herren Zwanziger und Löw dampfen ab, nun kommt Miro Klose.

13.06 Uhr: Löw über die Wichtigkeit von Özil: "Ich versuche als Trainer grundsätzlich, meine Vorstellungen auf die Mannschaft zu übertragen. Wenn Özil nicht bei uns wäre, würde ich nicht von der Spielweise abweichen. Er ist aber auch ideal für unsere Vorstellungen. Er hat ein ganz hohes Niveau, mit welcher Leichtigkeit Özil gefährliche Bälle spielt. Bei ihm stoppt das Spiel nicht, er gibt dem Spiel einen weiteren Fluss. Das macht ihn enorm wertvoll. Das macht er auf einem unglaublich hohen Niveau. Das muss er in den nächsten Wochen halten."

13.03 Uhr: Löw über das Verhältnis mit Klose: "Diese Diskussion habe ich in diesem Maße nie so geführt. Ich habe eine enge Beziehung zu diesen Spielern wie Podolski oder Klose und bin von ihren Qualitäten überzeugt. Ich bin ein Trainer, der sagt, dass es auch mal ein Problem mit den Spielern im Klub gibt, aber ich muss sie dann dahin bringen, wie sie wieder ihre Leistung bringen, da ich im Grundsatz von ihnen überzeugt bin. Ich weiß, dass diese Spieler in meine Philosophie passen, auch wenn sie mal außer Form sind. Es gibt Trainer, die suchen da nach neuen Spielern oder anderen Lösungen als ich. Ich verstehe nicht, dass über Podolski so häufig diskutiert wird. Dafür fehlt mir jegliches Verständnis. Podolski hat bei der EM-Quali die meisten Tore gemacht und war in der Offensive am stärksten. Warum soll ich jetzt, wo er 25 ist und auch mal eine Phase hat, in der es nicht so läuft, an ihm zweifeln?"

12.58 Uhr: Löw über den multikulturellen Kader: "Es ist interessant zu sehen, wie sich Spieler wie Özil, Tasci oder Cacau hier in Deutschland integriert haben und wie sie sich mit dieser Nation identifizieren. Das ist sehr erfreulich. Die spielen mit Haut und Haaren gerne für Deutschland, auch wenn sie andere Wurzeln haben. Die Identifikation mit der Mannschaft und Deutschland ist enorm hoch. Das hat auch einen spielerischen Einfluss in Sachen Spielfreude."

12.56 Uhr: Löw zur möglichen Vertragsverlängerung: "Ich danke dem Präsidenten für seine Worte und das vertrauensvolle Verhältnis, dass wir seit Jahren pflegen. Wir haben ganz offen über die Dinge gesprochen, auch als die Vertragsverlängerung geplatzt ist. Diese Sachen wurden sofort wieder zurecht gerückt und es ist nix hängengeblieben. Im Moment habe ich ganz andere Dinge im Kopf, als darüber nachzudenken, was nach der WM sein wird. Das ist intern auch so besprochen. Wir haben uns zu 100% auf die WM zu konzentrieren."

12.53 Uhr: Löw auf die Frage, ob man ohne Ballack stärker sei: "Ich war mit dem Spiel sehr zufrieden, aber Australien ist bei dieser WM nicht das Maß aller Dinge. Serbien oder Ghana sind insgesamt erfahrener und individuell besser besetzt. Es ist wichtig, die Dinge richtig einzuordnen. Die Mannschaft ist ohne Ballack in ihrer Aufgabenverteilung etwas verändert. Ich war gefordert, um eine Lösung zu finden, wie die Verantwortung verteilt wird. Manche Spieler wollen auch immer mehr in die Verantwortung. Khedira spielt beispielsweise wie ein junger Ballack."

12.51 Uhr: Zwanziger zu den bevorstehenden Vertragsverhandlungen: "Verträge laufen nunmal ab. Auch der Vertrag des Präsidenten läuft aus. Daher ist es ganz natürlich, dass man diese Ereignisse von zwei Seiten sehen muss. Der Verband muss entscheiden, ob man eine Fortsetzung der Arbeit will. Zweitens muss der Betroffene entscheiden, ob er weitermachen will. Das werden wir alles in Zukunft machen. Das Trainerteam hat den deutschen Fußball weitergebracht. Es wird sich zeigen, ob wir Einigung erzielen können. Ich bin optimistisch, dass dies gelingt."

12.48 Uhr: Löw über den Vergleich mit Van Gaal: "Mit unserer Philosophie, die wir über mehrere Jahre hinweg auf die Mannschaft zu übertragen versuchen, ist eine etwas andere als bei den Bayern. Wir haben nicht in diesem Maße diese Flügelstürmer wie Robben und Ribery. Gewisse Vergleiche kann man aber ziehen. Die Raumaufteilung ist sehr ähnlich bei uns und bei den Bayern. Ich möchte Kombinationsfußball sehen, bei dem eine gewisse Spielkultur zu sehen ist. Das ist der wichtigste Inhalt unseres Trainings."

12.46 Uhr: Löw erklärt, dass er den Song "Gimme Hope, Joachim" noch nie gehört habe.

12.45 Uhr: Zwanziger spricht nun über das Team, das noch sehr jung sei und die Zukunft noch vor sich hat. Zudem sagt er, dass man davon ausgehen könne, dass alle Beteiligten wissen, was man aneinander hat.

12.44 Uhr: Löw: "Man wusste vor dem Turnier nicht so richtig, wo die Mannschaft steht. Nun treffen wir auf einen Gegner, der sicherlich sehr, sehr angeschlagen ist, aber deshalb auch gefährlich. Die Serben sind in der Lage, ein Spiel zu dominiere. Wir müssen höllisch aufpassen. Wir werden auch unser eigenes Spiel noch analysieren, da ich auch Dinge gesehen habe, die wir noch verbessern müssen."

12.42 Uhr: Nun spricht der Bundestrainer. Die Aufarbeitung des Spiels ist noch nicht abgeschlossen, da man sehr spät im Hotel eintraf. In der Kabine nach dem Spiel sei die Atmosphäre erleichtert und zufrieden gewesen. Nach Ankunft im Hotel haben die Spieler noch eine Kleinigkeit gegessen und sind danach ins Bett gegangen. Heute Nachmittag findet ein Training in Gruppen statt.

12.40 Uhr: Zwanziger: "Lieber Joachim Löw: Danke, der DFB weiß, was er an Ihnen hat."

12.40 Uhr: Zwanziger bedankt sich ausdrücklich bei allen Menschen, die das DFB-Team begleiten und lässt dabei keine Abteilung aus. Besonderer Dank geht an Löw und dessen Arbeit. Er betont, dass man allerdings auch erst am Beginn des Turniers steht und nicht überheblich sein sollte.

12.38 Uhr: Zwanziger bedauert, dass er auf der Ehrentribüne seine Fanleidenschaft nicht wie sonst ausleben konnte. Wäre ja mal lässig, wenn ein Verbandspräsident dort so richtig abgeht. Naja, da muss er halt durch.

12.37 Uhr: Zwanziger: "Ich habe gespürt, dass eine junge Mannschaft zusammengewachsen ist, die von einem Bundestrainer geführt wird, den ich sehr schätze. Sie kann attraktiv spielen. Da ist spielerisches Können, da ist Leidenschaft und eine Mannschaft, mit der sich fast ein ganzes Land identifizieren kann."

12.35 Uhr: Stenger erzählt, dass die Begeisterung der Fans auch beim Team in Südafrika angekommen. Heute steht für das DFB-Team eine Fitnesseinheit im Hotel statt.

12.31 Uhr: Leute, es geht los. Mal sehen, was die Herren nach dem tollen WM-Start zu sagen haben. Zuerst sitzen Pressechef Stenger, Präsident Zwanziger und Bundestrainer Löw auf dem Podium.

GER - AUS: Hier geht's zum Nachbericht

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