Podolski hat in Südafrika Großes vor

SID
Dienstag, 25.05.2010 | 13:24 Uhr
Lukas Podolski (l.) absolvierte bislang 71 Länderspiele für Deutschland
© Getty
Advertisement
Fed Cup Women National Team
Sa21.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
J1 League
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad

Nach einer enttäuschenden Bundesligasaison konzentriert sich Lukas Podolski jetzt voll auf die Nationalelf. "Ich denke nicht zurück, denn wir haben eine Menge vor", so der Kölner.

Selten hat Lukas Podolski eine Bundesligasaison so schnell abgehakt. "Ich denke nicht zurück, nur nach vorne und konzentriere mich auf die WM, denn wir haben eine Menge vor", sagte der Problemstürmer des 1. FC Köln, von dem Bundestrainer Joachim Löw bei der WM in Südafrika eine Leistungsexplosion erwartet.

Nach nur zwei Toren in 27 Ligaspielen für die Geißböcke hatten viele Experten die WM-Tauglichkeit des kölschen Prinzen bezweifelt, Ex-Nationaltorwart Uli Stein hatte dem 71-maligen Nationalspieler sogar Faulheit unterstellt. Diese Unterstellungen, die angeblich aufgrund von Aussagen ehemaliger Trainer Podolskis basierten, riefen Joachim Löw direkt auf den Plan.

"Er verhält sich bei der Nationalmannschaft auf und außerhalb des Platzes vorbildlich. Er ist engagiert, bis in die Haarspitzen motiviert und auch körperlich in einem sehr guten Zustand", sagte der Bundestrainer und prognostizierte nach dem einwöchigen Trainingslager auf Sizilien und den ersten Einheiten in Südtirol: "Lukas wird bei der WM explodieren. Er hat viel Dynamik und viel Drang zum Tor."

Zwei Scorerpunkte gegen FC Südtirol

Podolski selbst, der Mitte des Monats beim 3:0 gegen Malta zwei Tore vorbereitet hatte und auch am Montag beim 4:0 im Test gegen den italienischen Drittligisten FC Südtirol zwei Scorerpunkte verbuchte, gibt sich vor seinem vierten großen Turnier äußerst selbstbewusst. "Ich will das umsetzen, was ich bei den letzten Turnieren gezeigt habe", sagt der beste Nachwuchspieler der WM 2006.

Dafür, dass bei ihm Verein und Nationalmannschaft zwei paar verschiedene Schuhe sind, hat der 24-Jährige, der gegen Malta nach der Auswechslung von Arne Friedrich sogar die Kapitänsbinde übernahm, eine plausible Erklärung.

"Für jeden Spieler ist es wichtig, das Vertrauen des Trainers zu spüren", sagte der frühere Stürmer, der in Löws Planungen für das Turnier in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) als offensiver Mittelfeldspieler vorgesehen ist.

"Lukas ist aus der zweiten Reihe brandgefährlich, diese Qualitäten wollen wir uns zunutze machen", erklärt der Bundestrainer, der nicht zuletzt wegen Podolskis 37 Treffer im Nationaldress am Kölner Sorgenkind festhält. Bei der WM 2006 hatte er als Angreifer drei Tore erzielt, bei der EM 2008 war er mit drei Treffern bester deutscher Torschütze.

Alter Hase im DFB-Team

Aber obwohl Podolski trotz seiner jungen Jahre in der DFB-Auswahl bereits ein alter Hase ist, beansprucht er keine Führungsrolle. "Das brauche ich nicht, ich merke auch so, dass mein Rat gefragt ist", sagte der frühere Münchner, der nach dem WM-Aus von Michael Ballack bei der Wahl des neuen Kapitäns nicht in der Verlosung war.

"Mit mir hat der Trainer darüber nicht gesprochen. Deshalb ist das für mich auch kein Thema", sagte Podolski, der den Ausfall des Chefs aber bedauert. "Ballack war und ist unser Leader, er war immer die Persönlichkeit bei uns", beschrieb der gebürtige Pole das Charisma des Kapitäns, dem er in der WM-Qualifikation in Wales eine Ohrfeige verpasst hatte. Das sei aber Schnee von gestern, nun müsse man nach vorne schauen, versicherte Poldi, der in dem Ballack-Ausfall auch etwas Positives sieht.

"Dieser Ausfall kann aber auch eine Chance für unsere vielen jüngeren Spieler sein, die nun über sich hinauswachsen müssen", sagte Podolski, der nach wie vor an eine erfolgreiche WM für das deutsche Team glaubt, "wenn wir noch enger zusammenrücken".

Dies will die Mannschaft bereits am Samstag in Budapest gegen Ungarn unterstreichen. Gegen das Team des damaligen Trainers Lothar Matthäus hatte Podolski am 6. Juni 2004 sein erstes Länderspiel absolviert. Daran wird er sich am Samstag mit Sicherheit erinnern.

WM-Aus für Träsch - Keine Nachnominierung

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung